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Mach's gut, altes Haus

Tschüß und winke, winke: Hotel-Managerin Nadine Fernbacher (rechts) und die Dame vom Empfang, Anette Lüthke, verabschieden sich und das Hotel. 
Tschüß und winke, winke: Hotel-Managerin Nadine Fernbacher (rechts) und die Dame vom Empfang, Anette Lüthke, verabschieden sich und das Hotel. 
Thomas Beigang

Aus und vorbei. Im Radisson-Hotel am Markt wird niemand mehr übernachten. Die Schotten sind jetzt dicht.

Mit einer rauschenden Party hat sich das in seiner letzten Nacht restlos ausgebuchte Radisson-Hotel in Neubrandenburg verabschiedet. Das Haus ohne Zukunft sagt Tschüß, weil die Besitzer das Gebäude und das Grundstück an eine Immobilienfirma verkauft haben, die an dem Platz ein Geschäftshaus errichten wollen. In der zweiten Hälfte des nächsten Jahres, so der Plan, soll das Hotel abgerissen werden. Von den am letzten Tag noch verbliebenen 37 Mitarbeitern haben die allermeisten schon einen neuen Job ergattern können. Aber niemand so weit entfernt wie Hotel-Managerin Nadine Fernbacher. Die 39-Jährige übernimmt ein Radisson-Hotel im georgischen Batumi.

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Kommentare (2)

Im Gegensatz zur Betonschachtel am Marktplatz scheint der Architekt des Radisson in Batumi eine erfrischende Abneigung gegen gerade Wände gehabt zu haben. Vielleicht würde so etwas auch mal etwas Abwechslung nach NB bringen? (http://photos.wikimapia.org/p/00/01/90/09/25_big.jpg)

Wenn man schon eine Sause macht, sollte man die noch in der letzten Nacht verbliebenen Hotelgäste nicht nötigen, den alkoholisierten Krawall auf den Zimmern bis nachts um 3 Uhr mithören zu lassen. Einige auswärtige Hotelgäste waren nicht zum Spaß oder wegen dem Abschiedsbesäufnis im Hotel sondern mussten am nächsten Tag irgendwo in NB arbeiten.