DIESMAL DROGENHANDEL

Syrer steht erneut in Neubrandenburg vor Gericht

Ein Syrer, der wegen eines Messerangriffs am Pferdemarkt in Neubrandenburg für Aufsehen gesorgt hat, muss sich wegen Drogenhandels vor Gericht verantworten. Zusammen mit einem Landsmann.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Wegen Drogenhandels muss sich ein 26-Jähriger vor dem Gericht in Neubrandenburg verantworten. 
Wegen Drogenhandels muss sich ein 26-Jähriger vor dem Gericht in Neubrandenburg verantworten. Frank Leonhardt
Neubrandenburg.

Der Prozess wegen Drogenhandels gegen zwei Männer aus Syrien vor dem Neubrandenburger Amtsgericht ist am Montag nach Verlesung der Anklage ausgesetzt worden. Beiden Männern wird vorgeworfen, in „nicht geringem Umfang“ in der Region mit Rauschmitteln gehandelt zu haben. Der Hauptangeklagte Mohammad B., der bereits unter anderem wegen Körperverletzung eine Freiheitsstrafe verbüßt, räumte zum Prozessauftakt einen Teil der Vorwürfe ein. Er bestritt aber den Umfang des Handels mit Drogen in Friedland, den die Staatsanwaltschaft ihm zur Last legt. Der 30-jährige Mitangeklagte verneinte grundsätzlich, etwas mit Drogenein- und verkäufen zu tun gehabt zu haben. Aufgrund der Aussagen der Männer muss das Schöffengericht nach Aussage von Richterin Tanja Krüske in eine umfassende Beweisaufnahme eintreten. Aus Termingründen setzte die Richterin die Verhandlung daraufhin aus.

Die Anklage umfasst zwei Punkte. Im ersten wird beiden Männern vorgeworfen, im Dezember 2016 bei einer Kurierfahrt nach Berlin am Alexanderplatz von einem bislang Unbekannten 200 Gramm Haschisch erworben zu haben. Auf der Rückfahrt nach Neubrandenburg kontrollierte die Bundespolizei das Duo in der Bahn. Der Ältere wurde festgehalten, der Jüngere wieder laufen gelassen. Aus der Anklage ging nicht hervor, ob die Drogen nicht entdeckt wurden oder der polizeibekannte Verdächtige ziehen durfte, um an die Hintermänner zu kommen.

Als Mohammad B. auf dem Weg in die Neubrandenburger Innenstadt war, wollte die Bundespolizei ihn erneut kontrollieren, hieß es in der Anklageschrift. Der Beschuldigte bemerkte aber offenbar die Beamten und soll die zwei Blöcke Cannabis zu je 100 Gramm ins Gebüsch geworfen haben. Er wurde mit auf die Wache genommen und wieder auf freien Fuß gesetzt. Laut Staatsanwaltschaft machten dann aber nicht nur der Angeklagte sich auf die Suche nach den Drogenplatten, sondern auch die Polizei. Jede Seite fand eine. Als die Beamten den Verdächtigen entdeckten, warf er das Rauschgift erneut weg, konnte aber nach kurzer Flucht gefasst werden.

Der zweite Anklagepunkt richtet sich nur gegen Mohammad B. In der Anklage wird ihm vorgeworfen, in neun Fällen mit Drogen gehandelt zu haben, in rund der Hälfte davon in „nicht geringem Umfang“. So soll der heute 26-Jährige von Mai 2016 bis Anfang 2017 mehrfach aus Berlin bis zu 350 Gramm Haschisch oder auch Ecstasy-Tabletten geliefert bekommen haben. Die Gesamtmenge des gekauften Cannabis beziffert die Anklagebehörde auf über ein Kilogramm. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Mohammad B., die Rauschmittel vor allem in Friedland an Dritte „mit Gewinnabsicht“ weiterverkauft zu haben.

In seiner ersten Stellungnahme räumte Mohammad B. den ersten Anklagepunkt ein. In seiner von einem Dolmetscher übersetzten Kurzaussage bestritt er aber, im großen Stil mit Drogen in Friedland gehandelt zu haben. Er habe für den eigenen Bedarf eingekauft, einen Teil aber auch weiterveräußert. Sein Mitangeklagter bestritt eine Beteiligung vehement. Er habe bei der Polizei gesessen, als sein Mitangeklagter gefasst worden sei, ließ er übersetzen. 

Mohammad B. ist bei der Justiz kein Unbekannter. Der Mann sorgte im Februar 2017 für Aufsehen in Neubrandenburg, weil er in eine Messerstecherei am Pferdemarkt verwickelt war. Gemeinsam mit zwei Begleitern sprang er in ein Auto dreier unbeteiligter junger Leute und ließ sich wegen einer Stichverletzung ins Klinikum fahren. Während der Gerichtsverhandlung stellte sich heraus, dass der Mann mit einem Schlagstock unterwegs war und auf drei andere eingeschlagen hatte, bevor er selbst verletzt wurde.

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Kommentare (6)

und ich meine abschieben! (und nicht fliegen). Wohin ist mir egal!

Doch fliegen, ohne Fallschirm abspringen, die Traumatesierten kommen hier her, zum Drogengeschäft, Plus Sozialleistung, Ich mit Hartz IV , hatte
50000 € zu viel und muß 18000€ zurückzahlen von meiner Rente. Wir müssen entlich Schluß machen mit den Muselmänner, Die Linken verlichen noch das Volk

5000€ hatte ich zu viel, muss von der Rente 620€ Abzahlungen leisten die kommen hier her und fressen sich durch

Habe lange Zeit Abschiebungen begleitet,damals in der Zeit 1980-1995 gab es fast keine Probleme. Danach haben sich aus dem linken Lager /Kirche NGO,s gebildet,die mit Unterstützung der Grünen/Linken und teilen der SPD dagegen waren. Jetzt ist es doch so,egal wer abgeschoben werden soll,wird von diesen NGO,s in Frage gestellt und sabotiert und der Staat duckt sich weck. Da diese kriminellen Asylanten ihrer Unterstützung sicher sind,wird jedes Abschiebeverfahren durch alle gerichtlichen Instanzen geklagt,hilft auch das nicht,treten die NGO,s massiv auf um diese Abschiebung zu verhindern. Da noch z.Zt die örtlichen Ausländerbehörden zuständig sind,haben diese Mitarbeiter zu recht Angst vor Anfeindungen. Richtig wäre es,dass der Bund alles übernimmt.Leider ist die Regierung nicht willens das zu Ändern. Solange dieser Zustand herrscht,dass abgelehnte Asylanten klagen dürfen,obwohl die Abschiebung rechtens ist und der Staat vor der Asyllobby einknickt,wird sich nichts ändern an der Abschiebepraxis und der kriminelle Ausländer darf dank der Gerichte hier weiter seine kriminelle Ader ausleben.

Schutzsuchende fahren auf Steuerzahlerkosten Bahn, um mehrfach Drogen zu holen, werden mehrfach mit der Polizei konfrontiert und stechen mit Messern auf andere ein...
Das ist noch nicht euer ernst; für Verbrecher muss das doch zum Todlachen sein.
PS: schön dass der NK auch sowas abdruckt!
PPS: freue mich DAFÜR morgen arbeiten zu gehen :)

Für den Schülerverkehr ist kein Geld da und die fressen hier um sonst, Nebenverdienste sind Meldepflichtig, die Leben besser als ein Hartzer, im Winter haben sie ein warmen Arsch. Die Wahrheit kann man nicht verleugnen, Wer das macht, ist ein Sympatisant