UNSINN ÜBER CORONA

Mann kämpft gegen Hass und Hetze im Internet

Nach einem Corona-Fall in seiner Familie tritt ein Mann aus der Seenplatte in sozialen Medien beharrlich Leugnern und Verharmlosern der Pandemie entgegen. Trotz aller Anfeindungen will er selbst ernannten Experten nicht die Meinungshoheit überlassen.
Closeup portrait, stressed young man in purple sweater, shocked surprised, horrified and disturbed, by what he sees on his cel
Closeup portrait, stressed young man in purple sweater, shocked surprised, horrified and disturbed, by what he sees on his cell phone, isolated indoors background.
Neubrandenburg ·

Reinhard A.* hat lange mit sich gerungen, ob er sich öffentlich über seine Erfahrungen mit Corona und Corona-Leugnern äußert. Wenn er’s doch tut, dann im Schutz eines Pseudonyms. Das macht allerdings all die Anfeindungen und Hassbotschaften nicht erträglicher, mit denen seine Kommentare in den sogenannten sozialen Medien oft bedacht werden. Denn – meist ihrerseits im Schutz der Anonymität – sind sie nicht besonders zurückhaltend, all jene Pandemie-Bezweifler, die A.s persönliche Erfahrung nicht wahrhaben...

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Kommentare (4)

Es ist modern, nicht Meinungen auszutauschen sondern Rechthaberei zu verbreiten. Das gilt für die Einen, wie für die Anderen. Dass es Erkrankte aus allen Altersgruppen gibt, die keine leichten Krankheitssymptome haben, ist bei allen Erkrankungen natürlich, aber wegen der nichtöffentlichen Relevanz weitestgehend unbekannt. Hätte man über Jahrzehnte die schwierigen oder tödlichen Krankheitsverläufe bei der Grippe medial täglich verwurstet, wer weiß, wie man mit Corona umgegangen wäre.

Wen meinen Sie mit "man"? Die Medien?

Wer betätigt sich denn Ihrer Meinung nach medial? Werden wohl die Medien gemeint sein. 🤦

Da im voranstehenden Satz "nichtöffentliche Relevanz"steht, geht es bei medial um Massenmedien. Die meisten Bürger informieren sich über Alltag, Politik, Gesellschaft und Viren über Massenmedien. Was nicht in den Medien stehe, müsste wenig Relevanz oder Resonanz haben. Ich plädiere keineswegs dafür, dass man die tödliche Grippe jetzt überbewerten müsse, um Tod durch oder mit Corona zu verstehen.