PROSTITUTION

Mann missfällt der Job seiner Freundin

Wegen eines handfesten Streits in einer von einer Prostituierten gemieteten Wohnung musste die Polizei eingreifen.
Vom Polizeihauptrevier in der Innenstadt rückten die Polizisten mit diesem Wagen aus, um in der Nacht eine Prostituierte vor ihrem gewalttätigen Freund zu retten.   
Vom Polizeihauptrevier in der Innenstadt rückten die Polizisten mit diesem Wagen aus, um in der Nacht eine Prostituierte vor ihrem gewalttätigen Freund zu retten. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Ein lautes Poltern und Schreie haben am späten Dienstagabend den Einsatz der Polizei erfordert. Als ein Nachbar der Notrufzentrale mitteilte, dass es sich in einer Wohnung unter ihm so anhöre, als würde dort jemand eine Frau zu Tode prügeln, war Eile geboten. Beim Eintreffen der Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg bestätigte sich die Angelegenheit in einer Wohnung in der Ihlenfelder Straße.

Als dort die Wohnungsmieterin auch nach mehrmaligem Klopfen nicht reagierte und öffnete, entschlossen sich die Polizisten aufgrund der anhaltenden Geräuschkulisse die Tür gewaltsam mit Tritten zu öffnen. Sie entdeckten in der Wohnung eine nur leicht bekleidete 23-jährige junge Frau, die augenscheinlich starke Verletzungen im Gesicht aufwies und einen 31-jährigen jungen Mann, der den Einsatzkräften nach deren gewaltsamen Türöffnung entgegen kam.

Der Tatverdächtige wurde im Revier erkennungsdienstlich behandelt und muss nun mit einer Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung rechnen. Als Motiv für die Auseinandersetzung gab der Mann an, ihm gefalle nicht, dass seine Freundin als als Prostituierte ihr Geld verdiene. Der lautstarke Streit darüber war Anlass, dass es zur gewaltsamen Auseinandersetzung kam. Die junge Frau musste mit ihren Verletzungen stationär im Neubrandenburger Klinikum aufgenommen werden.

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