ACHT PKW BETROFFEN

Mann nach Randale an Autos in Psychiatrie

Psychische Probleme könnten der Grund für eine massive Sachbeschädigung in Neubrandenburg gewesen sein. Der Tatverdächtige wurde in eine Klinik gebracht.
Acht Pkw wurden in der vergangenen Woche beschädigt.
Acht Pkw wurden in der vergangenen Woche beschädigt. Mirko Hertrich
Der Täter hatte es vor allem auf die Scheiben der Pkw abgesehen, die er offenbar mit einem Stein einschlug oder beschädigte. 
Der Täter hatte es vor allem auf die Scheiben der Pkw abgesehen, die er offenbar mit einem Stein einschlug oder beschädigte. Mirko Hertrich
Neubrandenburg ·

Der nach der Beschädigung mehrerer Pkw in Neubrandenburg gefasste 24-Jährige hat möglicherweise im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit gehandelt. Der Mann sei aufgrund einer psychischen Erkrankung im Klinikum Neubrandenburg untergebracht worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag dem Nordkurier auf Anfrage. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauerten an.

Weiteres Auto betroffen

Der aus Syrien stammende Mann war am vergangenen Freitag von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Er steht in Verdacht, am frühen Morgen im Reitbahnweg insgesamt sieben Pkw beschädigt zu haben. Die Polizei bezifferte den hierbei entstandenen Sachschaden auf insgesamt rund 20 000 Euro. Auch bestand die Vermutung, dass der 24-Jährige ein weiteres Fahrzeug beschädigt haben könnte. Die Ermittlungen hätten dies mittlerweile bestätigt, sagte die Sprecherin weiter.

Der junge Mann ist bei der Polizei kein Unbekannter und bereits zuvor mit dem Gesetz in Konflikt geraten, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Alkohol oder illegale Drogen spielten bei der Sachbeschädigung am Freitag offenbar keine Rolle.

Versicherungen springen teils ein

Auf den Kosten für die Beseitigung der Vandalismus-Schäden bleiben die betroffenen Autobesitzer im schlimmsten Fall sitzen. Grundsätzlich müssten sie den Verursacher haftbar machen, sagte ein Sprecher des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Im Falle eine Vollkasko könne sich der Halter aber auch an seine Versicherung wenden, die den Schaden reguliere und dann versuche, sich das Geld vom Täter wiederzuholen. Da müsse er aber die Selbstbeteiligung tragen und werde gegebenenfalls hochgestuft.

Glück im Unglück hat man, wenn es bei Glasschäden geblieben ist. "Dafür kann man auch die Teilkasko in Anspruch nehmen und wird nicht hochgestuft", führte der Sprecher an. Bei der Tat im Reitbahnviertel waren überwiegend Fenster der Fahrzeuge beschädigt worden.

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Kommentare (3)

Wie kann man nur so grausam sein. Der wollte doch nur reden, leider hat keiner seine Sprache verstanden.....

Das ist ein Klimaretter, Dieselgegner und E-Fahrzeug-Anbeter - der Diesel und Benziner zerstört, um ein Zeichen zu setzen. Der kann nicht unzurechnungsfähig sein.

Den Schaden hat die Bundesregierung zu zahlen, insbesondere Frau Merkel!! Wer solche Kulturbereicherer ins Land holt.... Wir schaffen das! Frage: Wer ist WIR und was ist DAS?