Tragischer Vorfall

Mann nach Schuss auf Straße tot zusammengebrochen

Im kleinen Ort Wodarg bei Altentreptow untersucht die Polizei den Tod eines Mannes mit einer Schusswaffe. Ein Suizid kann nicht ausgeschlossen werden.
Ein Aufgebot an Polizei und Rettungsfahrzeugen war nach dem Vorfall im kleinen Ort Wodarg präsent.
Ein Aufgebot an Polizei und Rettungsfahrzeugen war nach dem Vorfall im kleinen Ort Wodarg präsent. Felix Gadewolz
Wodarg

Ein tragischer Vorfall hat sich am frühen Dienstagnachmittag im kleinen Ort Wodarg nordöstlich von Altentreptow ereignet. Nach Angaben der Polizei hatten Anwohner plötzlich ein lautes Geräusch gehört und kurz darauf gesehen, wie eine männliche Person auf dem Gehweg vor einem Wohnhaus blutüberströmt zusammenbrach und leblos auf der Straße liegenblieb. Die Augenzeugen informierten umgehend die Polizei und den Notarzt, die gegen 13.45 Uhr am Unglücksort eintraf.

Nachbarn im Ort sind geschockt

Wie die Polizei dem Nordkurier auf Anfrage mitteilte, sei der Mann durch eine Schusswaffe am Kopf tödlich verletzt worden. Möglicherweise habe er den Schuss selbst abgegeben. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Identität des Toten sowie die Umstände des Vorfalls müssten noch endgültig geklärt werden, hieß es dazu am Dienstagabend. Die Ermittlungen dazu liefen.

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Nachbarn im Ort zeigten sich geschockt, schauten immer wieder auf die abgesperrte Stelle, an der der Mann zu Boden ging. Angeblich soll der Verstorbene noch nicht lange in Wodarg gelebt haben und im Besitz von Waffen gewesen sein. Bedrohlich habe er nach Auskunft anderer Dorfbewohner nicht gewirkt.

Warum wir über diesen Fall berichten

Der Nordkurier berichtet im Einklang mit dem Pressekodex normalerweise nicht oder nur sehr knapp über mögliche Selbsttötungen oder -versuche, zumal erwiesen ist, dass derartige Berichterstattung auch das Risiko von Nachahmer-Effekten birgt. In begründeten Einzelfällen weichen wir von dieser Richtlinie ab – im konkreten Fall, weil der Einsatz von vielen Menschen beobachtet worden war und für Gerüchte in der Region gesorgt hat. 

Bei Suizid-Gedanken oder Depressionen

Falls Ihre eigenen Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie mit anderen Menschen darüber! Es gibt zahlreiche, auch anonyme Hilfsangebote. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222. Der Anruf ist kostenlos und taucht nicht in der Telefonrechnung auf.

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Kommentare (2)

So macht es Bayern schon 10 Jahre lang. Und das ist auch richtig so. Aus einem Suizid werden sonst zwei, drei oder vier!

Da die Tat auf offener Straße stattgefunden hat, besteht auch ein gewisses öffentliches Interesse