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Mariencenter oder Mall of NB ?

So soll es aussehen, das neue Geschäftshaus, das an der Stelle des Radisson-Hotels geplant ist. Aber wie wird es heißen?
So soll es aussehen, das neue Geschäftshaus, das an der Stelle des Radisson-Hotels geplant ist. Aber wie wird es heißen?
Grafik: Kunst+Herbert

Wie soll das neue Geschäftshaus an der Südseite des Neubrandenburger Marktplatzes heißen? Mehr als 140 Leser haben ihre Vorschläge geschickt und beweisen dabei viel Phantasie. 

Vier-Tore-Shoppingzone, Mariencenter, Fritz-Reuter-Haus, Neubrandenburger Marktmeile, Ring Center, Komplex 33, Wall Center, Tollense-Passage, Four Goals Center, Marketender-Quartier, HKB 2.0, Mall of NB, Mudder-Schulten-Platz...

Mit geradezu unerschöpflicher Phantasie dachten sich Neubrandenburger und Bewohner aus dem Umland Bezeichnungen für das neue Geschäftshaus an der Südseite des Neubrandenburger Marktplatzes aus. 369 Vorschläge gingen in der Redaktion ein. 

Mitte April trifft sich die Jury

Aber welche wird für das Geschäftshaus ausgewählt sein, wenn es eröffnet wird? Zum Weihnachtsgeschäft 2017, wenn die Wunschvorstellungen des Investors aufgehen. Über diesen Zeitplan informierte Ulf Wachholtz von der Achim Griese Treuhandgesellschaft Hamburg. Sie will gemeinsam mit der Arcadia-Investment-GmbH Leipzig Millionen in das südliche Marktquartier investieren. Über den Namen wird ein Jury entscheiden. Darauf einigte sich der Nordkurier mit Ulf Wachholtz. Mitte April werden sich dazu Vertreter der Zeitung, der Investoren, der Stadtverwaltung und der Neubrandenburger Wirtschaft treffen.

„Im Zusammenhang mit dem Wettbewerb muss ich eine Sache noch unbedingt gerade rücken: Wir planen ein Geschäftshaus und kein Einkaufscenter“, erklärt Ulf Wachholtz. Ein Center sei eine in sich abgeschlossene Einheit, die einmal eingetretene Kunden möglichst lange im Innern behalten wolle. Das Geschäftshaus hingegen bestehe aus vielen nebeneinander liegenden Läden, die offen zur Straße angelegt wären und so das klassische Bummeln ermöglichen, erläutert Ulf Wachholtz.

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Kommentare (3)

von mir aus auch Lampenladen am Marktplatz. Hat jemand überhsupt sich mal Gedanken gemacht was ein weiterer Shoppingklotz für die Händler am Boulevard bedeutet. Der Sinn dieser Tempel ist die Kunden drin zu behalten, sie wollen nicht das man raus geht. Die Frage ist wann begreifen es die in der Verwaltung. Dem regionalen Kaufmann wird das leben damit unmöglich gemacht. Und bei aller Liebe brauchen wir noch mehr Klamottenläden in der Stadt.

An der Stelle wären Parkplätze viel sinnvoller.

Es reichen wohl noch nicht die Tiefgaragen unter Marktplatz und Center, dem Kaufhof-Parkplatz und die vielen sonstigen Parkplätze in der Innenstadt? Überall werden die Bewohner durch Verkehrslärm, Blech und Gestank belästigt aber Hauptsache, man kann zum Shoppen bequem vor der Ladentür parken statt mal drei Schritte zu Fuß zu gehen ...