Im Neubrandenburger Bahnhofsgebäude ist am Mittwochvormittag ein „Maskenverweigerer” ausgerastet.
Im Neubrandenburger Bahnhofsgebäude ist am Mittwochvormittag ein „Maskenverweigerer” ausgerastet. Karl-Josef Hildenbrand, Lisa Gutzat, NK-Montage
Auseinandersetzung

Maskenverweigerer greift Polizisten in Neubrandenburg an

Auch nach Aufforderung durch die Polizei wollte ein Mann im Neubrandenburger Bahnhof partout keinen Mundnasenschutz aufsetzen. Stattdessen attackierte er die Beamten.
Neubrandenburg

Weil er eine Maske aufsetzen sollte, hat ein 25-Jähriger in Neubrandenburg einem Bundespolizisten ins Gesicht geschlagen. Der „Maskenverweigerer”, wie ihn die Polizei nennt, sei von zwei Beamten wegen der fehlenden Mund-Nasenbedeckung am Mittwochvormittag in der Vorhalle des Bahnhofsgebäudes angesprochen worden, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.

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Mann erst mit Hilfe weiterer Polizisten zu bändigen

Doch anstatt der Aufforderung Folge zu leisten, habe sich der mauretanische Staatsangehörige umgedreht und zum Schlag ausgeholt, dabei einen Polizisten im Gesicht getroffen. Im darauffolgenden Handgemenge habe er zudem versucht, den zweiten Beamten zu würgen, schildert die Polizei weiter. Erst mit weiteren Polizisten konnte der Mann in Gewahrsam genommen werden.

Drogentest positiv

Ein späterer Drogentest habe dann ergeben, dass der 25-Jährige Betäubungsmittel konsumiert hatte. „Warum er für sein Fehlverhalten so ausrastete, wollte er den Beamten nicht sagen”, führt die Bundespolizei aus. Sprachliche Barrieren sollen keine Rolle gespielt haben. Der mutmaßliche Täter lebe seit 2015 in Deutschland, spreche und verstehe die deutsche Sprache sehr gut, heißt es von der Polizei weiter. Nun müsse er sich wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

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