GROßEINSATZ

Massenschlägerei auf dem Neubrandenburger Datzeberg

Nach einer Massenschlägerei auf dem Datzeberg gab es am Freitagabend mehrere Verletzte. Bei den Beteiligten soll es sich um Mitglieder zweier syrischen Großfamilien handeln.
Die Polizisten stoppten den von Zeugen beschriebenen Transporter.
Die Polizisten stoppten den von Zeugen beschriebenen Transporter. Felix Gadewolz
Die Polizei bestätigte am Samstag den Einsatz auf dem Datzeberg.
Die Polizei bestätigte am Samstag den Einsatz auf dem Datzeberg. Felix Gadewolz
Auch die Feuerwehr eilte auf den Datzeberg.
Auch die Feuerwehr eilte auf den Datzeberg. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Eine Massenschlägerei auf dem Neubrandenburger Datzeberg hat am Freitagabend gegen 22 Uhr für einen Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Die Schläger sollen laut der Polizei Mitglieder von zwei syrischen Großfamilien gewesen sein.

Anwohner sprachen von etwa 30 Personen, die sich offenbar auf dem Hinterhof mit Fäusten geschlagen hatten. Nach Angaben der Polizei sollen auch Eisenstangen zum Einsatz gekommen sein.

Zeugen wiesen auf den Transporter hin

Die Polizei wollte dem Nordkurier vor Ort erst einmal keine Angaben machen. Am Samstag erklärte sie, dass sich die Lage vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte entspannt hatte und die Beteiligten den Ort verlassen hatten. Nach Rücksprache mit zahlreichen
Hinweisgebern konnten Personenbeschreibungen, flüchtige Fahrzeuge sowie Abgangsrichtungen bekannt gemacht werden. 
Die Beamten fanden unter anderem einen mit drei möglicherweise beteiligten Personen besetzten Transporter im Kreuzungsbereich Trockener Weg/Demminer Straße und hielten ihn an.

Zeitnah meldeten sich mehrere verletzte Personen in der Notfallambulanz des Klinikums Neubrandenburg, um sich medizinisch behandeln zu lassen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen
zwei syrischen Großfamilien. Die genauen Umstände und der Tatablauf sind noch unbekannt. Sprachliche Barrieren erschwerten die bisherigen Ermittlungen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnten laut Polizei von 14 syrischen Bürgern die Personalien erhoben werden. Fünf Personen sind nach aktuellen Erkenntnissen leicht verletzt worden.

Die drei Personen wurden auf das Polizeirevier gebacht

Zeugen berichteten von Polizisten, die mit gezogener Dienstwaffe die Personen zum Aussteigen aufforderten. Sofort habe man den Personen Handfesseln angelegt und das Fahrzeug näher untersucht, beschrieb ein Autofahrer, der die Einsatzstelle passierte. Die Polizisten hätten alle drei Personen zur weiteren Befragung auf das Polizeirevier Neubrandenburg gebracht.

Der Artikel ist am 30.05.2020 um 11:08 um neue Erkenntnisse der Polizei aktualisiert worden.

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