Kriminalität
Messerstecher von Neubrandenburg war Polizei schon bekannt

Bei einem Messerangriff am Neubrandenburger Reitbahnsee wurde am 17. August 2018 ein polnischer Staatsbürger schwer verletzt.
Bei einem Messerangriff am Neubrandenburger Reitbahnsee wurde am 17. August 2018 ein polnischer Staatsbürger schwer verletzt.
Felix Gadewolz

Zwei Männer waren Mitte August im Reitbahnviertel mit einem dritten in Streit geraten. Dann wurde ein Messer gezogen. Die zwei Verdächtigen haben gestanden.

Zweieinhalb Wochen nach dem Messerangriff auf einen 29-Jährigen am Neubrandenburger Reitbahnsee sitzt ein Tatverdächtiger im Gefängnis.Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, haben Polizisten zwei 19-Jährige ermittelt und bereits am Montag vernommen. Die jungen Männer eritreischer und syrischer Herkunft zeigten sich laut Polizeimeldung geständig.

Der Hauptverdacht richtet sich gegen den jungen Afrikaner. Er soll am 17. August nach einem Streit einen 29 Jahre alten Polen mit einem Messer an der Hüfte verletzt haben. Wegen des Tatverdachts hatte ein Richter gegen den Eritreer bereits vor der Festnahme einen Haftbefehl erlassen, der dann von der Polizei vollstreckt wurde. Die Polizei präzisierte damit ihre Meldung vom Morgen, die den Eindruck erweckte, es habe bereits ein Haftbefehl wegen eines anderen Delikts bestanden.

Duo hat schon einiges auf dem Kerbholz

Der junge Mann sitzt nun in Haft. Sein mutmaßlicher Komplize wurde nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sollen nun klären, wie groß jeweils der Anteil der beiden Verdächtigen an der Tat gewesen ist. Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage dem Nordkurier sagte, sind beide Männer Asylbewerber und bereits einschlägig polizeibekannt. Der Eritreer wegen Eigentumsdelikten, der Syrer zusätzlich noch wegen Körperverletzung.

Anlass für die Messerattacke war nach derzeitigem Ermittlungsstand die verbale Auseinandersetzung. Das Opfer hatte nach der Tat zunächst angegeben, ohne ersichtlichen Grund von einem ihm unbekannten Täter in Begleitung einer weiteren Person angegriffen worden zu sein. Es erlitt bei der Attacke eine tiefe Schnittwunde an der linken Hüfte, die in der Klinik in einer ambulanten Behandlung genäht wurde. Lebensgefahr bestand nicht.

Bereits dritte Messerattacke in Neubrandenburg

Nach dem Angriff waren die beiden Tatverdächtigen in Richtung „Bistro an der Hürde” im Reitbahnweg geflüchtet. Der Geschädigte konnte ihnen trotz Verletzung noch folgen, verlor sie aber aus den Augen. Ein Zeuge rief derweil die Polizei. Der Verletzte wurde dann mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Tat am Reitbahnsee ist der dritte Messerangriff, der in diesem Jahr in Neubrandenburg für Entsetzen sorgte. Im Mai hatte ein Asylbewerber seine Ex-Freundin sowie deren Begleiter am Kino angegriffen und schwer verletzt. Er muss sich bald wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.

Im Juni wurde dann bei einem Streit unter Asylbewerbern am Tollensesee ein 28-jähriger Mann mit einem Messer an der Brust verletzt. Als Tatverdächtiger konnte ein 40 Jahre alter Iraner ermittelt werden.

Kommentare (7)

Wie hinlänglich bekannt ist,toleriert ein Teil der Flüchtlinge nicht unsere Gepflogenheiten in einer Demokratie. Die Polizei ist dann der Prellbock .Wie auch hier,ist der Täter kein unbekannter bei der Polizei. Was mit den Tätern geschieht wissen wir alle. Es folgt ein Gerichtsverfahren,wo den Tätern noch verminderte Schuldfähigkeit bescheinigt wird,da sie ja noch traumatisiert sind pp. Ein wehrhafter Staat würde alle kriminellen ausweisen und bei Bedarf abschieben. Das passiert aber in wenigen fällen. Sollte es doch einmal dazu kommen,laufen die RA sofort zum Gericht um die Abschiebung zu stoppen,anstatt die Gerichte dem Ansinnen widersprechen,wird dem sofort stattgegeben und die Abschiebung ist geplatzt .Das alles kann kein normaler Bürger mehr verstehen. Dann wundert man sich,dass die AfD so einen Zulauf hat !

aber leider ist das nun mal geltendes Recht. Man kann es nur ändern und dazu kann jeder Mitwirken über eine Partei (vielleicht auch Gründen) oder als Einzelkämpfer. Letzteres ist auf Bundesebene schwierig. Aber das wir wieder mehr Polizeikräfte mit guter Ausstattung brauchen stimme ich zu. Der Staat muss sich wehren können.

Sie haben natürlich recht, aber es ist schon so oft festgestellt und beklagt worden, daß es hinsichtlich der erwartbaren, aber ausbleibenden Gegenmaßnahmen des Staates einfach nur deprimiert. Einer bekommt neuneinhalb Jahre für einen Anschlag, bei dem kein Mensch auch nur verletzt wird, der Andere für den Mord an einer 15jährigen ein ganzes Jahr weniger!

Von was sind sie traumatisiert, reicht die Unterkunft, und Vollverpflegung nicht aus ?,alle haben ein teures Handy, von wo haben die, das Geld her, ganz einfach, von Drogenhandel

Wir dürfen glücklich sein das die Gerichte frei vom Einfluss der Politik ist und nur nach den geltenden Gesetzen handelt. Und dazu gehört auch das jeder in Deutschland einen Bescheid anfechten kann. In einem muss ich aber recht geben, die Möglichkeit der Untersuchungshaft wird zu selten genutzt. Aber da spielt es keine Rolle ob deutsch oder nicht deutsch. Ein Bemerkung noch zu den sog. teuren Handy´s. In Deutschland hat jeder Einwohner ca. 3 Handy´s nach der Statistik und bei dem was auf den Markt kommt ist da auch mehr schein als sein. auch ein 69,00€ Handy sieht ohne nähere Betrachtung edel und teuer aus. Was eine Asylbewerber bekommt können sie ja mal hier nachlesen https://www.migru.net/geld-asylsuchende.htm, wenn sie ihre letzte Hirnzellen nicht schon vom Drogenkonsum vernichtet haben.

Ich lass mich nicht, von Dir beleidigen, ich habe mehr Hirnzellen, als Du, weil keine Sympathie für Flüchtlinge habe, 30 Millionen Euro wurden in MV ausgegeben, Das Geld hätte man für Rentner und Kinder ausgeben können.

Ich habe nur ein Handy