Projekt mit Polen
Millionen-Förderung für Neubrandenburger Kulturpark

So ungefähr könnte es im Kulturpark Neubrandenburg bald aussehen, wenn man Richtung Stargarder Tor blickt.
So ungefähr könnte es im Kulturpark Neubrandenburg bald aussehen, wenn man Richtung Stargarder Tor blickt.
tgp-la

Neubrandenburg und die polnische Partnerstadt Koszalin sind sich einig: Die Parkanlagen beider Städte werden saniert. Vor allem der Zugang zum Kulturpark wird verändert.

Neubrandenburg und seine polnische Partnerstadt Koszalin (Köslin) sanieren mit Millionenhilfe der EU große Teile ihrer Parks. Vertreter beider Städte unterzeichneten am Donnerstag in Neubrandenburg einen „Interreg-Fördervertrag”. Insgesamt sollen rund vier Millionen Euro in die Parkanlagen beider Städte fließen, von denen 2,8 Millionen Euro aus EU-Mitteln kommen.

Neubrandenburg will das Projekt von 2019 an umsetzen und den Kulturparkeingang vom Stadtzentrum ab dem Stargarder Tor für 1,5 Millionen Euro neu gestalten. Der Park liegt am Tollensesee. Mit knapp 66 000 Einwohnern ist der Ort die drittgrößte Stadt im Nordosten. Das Projekt soll 2022 abgeschlossen sein.

Das ist im Kulturpark geplant

Koszalin hat rund 100 000 Einwohner und will den Park der Pommerschen Herzöge samt Freilichtbühne erneuern. Beide sind seit 1974 Partnerstädte.

Den Plänen zufolge, über die der Nordkurier bereits berichtet hatte, sollen künftig der Kulturpark und der Tollensesee besser mit der Innenstadt verbunden sein. Geplant ist ein völlig neuer Eingang in das Gartendenkmal, direkt in der Verlängerung der Stargarder Straße in Richtung des Parks. Ein neuer Zebrastreifen über den Ring soll direkt auf zwei Brücken führen, die dann von einem sogenannten Balkon schnurstracks in den Kulturpark führen. Informationstafeln sollen schon hier auf den Park und seine Angebote aufmerksam machen. Zudem ist in einer späteren Bauphase die Neugestaltung der Uferpromenade geplant, in die auch die Bootsinsel einbezogen werden soll.