Ganz schön voll

:

Mit 4,63 Promille im Zug unterwegs

Als die Bundespolizei den Mann aufgriff, hatte er noch eine angebrochene Whiskeyflasche dabei.
Als die Bundespolizei den Mann aufgriff, hatte er noch eine angebrochene Whiskeyflasche dabei.
Julian Stratenschulte

Ein Zugbegleiter hatte die Polizei informiert, weil ein Reisender hilflos wirkte. Später staunten die Beamten mächtig.

Da kamen selbst die Beamten der Bundespolizei ins Staunen: Mit sage und schreibe 4,63 Promille haben sie in der Nacht zu Donnerstag einen Mann im Regionalzug Richtung Szczecin (Stettin) angetroffen. Ein besorgter Anruf eines Reisezugbegleiters, dem der Mann auf seiner Fahrt von Berlin nach Stettin durch seine hilflose Lage und eine Wunde am Kopf aufgefallen war, hatte die Bundespolizei auf den Plan gerufen.

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Bei der Ankunft des Zuges am Bahnhof Neubrandenburg leisteten die Beamten bei dem 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen zunächst erste Hilfe. Was dann folgte, ließ die Bundespolizisten bei der Atemalkoholüberprüfung erstaunen. Das Gerät zeige ihnen den Wert von 4,63 Promille an. In seinem Reisegepäck habe der Mann zudem noch eine angefangene Whiskeyflasche und Schmerztabletten gehabt, teilte die Polizei mit.

Für den Reisenden endete die Fahrt in der Notfallaufnahme des Klinikums Neubrandenburg.