#HELFERHELDEN

Mit dem Lastenfahrrad gegen das Coronavirus

Sie sind in der Corona-Krise für Neubrandenburger und Leute aus dem Umland da; halten alles am Laufen. Sie sind Helferhelden. So wie Michael Pagels.
Michael Pagels bietet sich mit seinem Lastenfahrrad als Transporter an.
Michael Pagels bietet sich mit seinem Lastenfahrrad als Transporter an. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Michael Pagels aus Neubrandenburg befindet sich im „Helfer-Modus“. Der 32-Jährige will da helfen, wo Leute ihn brauchen. So wie jetzt zur Zeit der Corona-Krise. Pagels bietet sich und sein Lastenfahrrad an, um Wege zu überbrücken. Er könnte zum Beispiel Einkäufe oder Pflegemittel transportieren, eben das, was benötigt werde.

Helfende Hände für jene, die sie brauchen

Im Internet verkündete er, dass sein Kopf „knistert“ und er folgende Idee hat: „Da ich sowieso den ganzen Tag gern radel und auf Tour bin, würde ich mich gern als Transporter anbieten, falls wer Hilfe braucht“, schreibt der Single-Mann. Da er keine großen familiären Verpflichtungen habe, könne er Mitmenschen unter die Arme greifen.

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Dabei meint er aber nicht nur Leute, die vielleicht zu schwach sind, um das Haus zu verlassen. Sondern er appelliert an die älteren Menschen der Stadt, die von sich sagen, dass sie noch alles allein schaffen. „Das glaube ich ihnen auch, aber es geht doch um die Ansteckungsgefahr, draußen im Supermarkt zum Beispiel“, meint er. Das müsse doch nicht sein, schließlich würde dann auch die Gefahr der Infizierung mit dem Coronavirus für andere wachsen.

 

Neubrandenburger Musiker verbreiten Lebensfreude vom Balkon aus:

[Video]

 

Michael Pagels geht es nach eigenen Angaben um den Zusammenhalt und nicht ums Bereichern. Sein Angebot sei absolut gratis, wenngleich die Hilfesuchenden selbstredend ihre bestellten Produkte zahlen, sagt er. „Ich bin ein positiver Mensch, der das auch gern weitergibt“, sagt Michael Pagels. Und wer weiß, vielleicht kommt im ganzen Virus-Wirrwarr auch noch seine Drohne zum Einsatz, um Leuten zu helfen, meint er mit einem Augenzwinkern.

In Mecklenburg-Vorpommern werde Testzentren eingerichtet. Ein Patient, der befürchtet, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, soll sich zunächst bei seinem Hausarzt telefonisch melden. Der Arzt prüfe dann, ob ein begründeter Verdachtsfall vorliegt. Anschließend solle der Patient auf Weisung des Arztes in ein Abstrichzentrum gehen. Hier befinden sich die Testzentren:

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