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Mobbing-Vorwürfe gegen Oberbürgermeister Silvio Witt? Diana Kuhk, Vorsitzende der Fraktion „Bürger für Neubrandenburg”, hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe etwas mit diesem Neubrandenburger Politik-Eklat zu. NK-Archiv/ZVG (NK-Montag)
Eklat

Mobbing-Vorwürfe gegen Witt? Kuhk will es nicht gewesen sein

Wer steckt hinter der Rede, in deren Folge in der Neubrandenburger Stadtpolitik kaum ein Stein auf dem anderen bleibt? Jetzt wurde ein Name genannt, aber die Betroffene wehrt sich.
Neubrandenburg

Die Vorsitzende der Fraktion „Bürger für Neubrandenburg”, Diana Kuhk, hat Darstellungen zurückgewiesen, sie hätte eine Zuarbeit für die umstrittene Rede der stellvertretenden Stadtpräsidenten Renate Klopsch geleistet. Oberbürgermeister Silvio Witt wurde im Rahmen dieser Ausführungen indirekt Mobbing gegen Mitarbeiter der Stadtverwaltung vorgeworfen.

Wer hat denn nun recht?

Ratsfrau Amina Kanew (Die Linke), die gerade wegen möglicher AfD-Stimmen für Jan Kuhnert (Linke) bei der Wahl zum Stadtpräsidenten aus der Fraktion ihrer Partei zurücktrat, hatte in einem parteiinternen Schreiben geäußert, dass die „berüchtigte Rede” der stellvertretenden Stadtpräsidentin von „der ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der CDU” verfasst worden sein soll. Diesen Posten hatte im April Diana Kuhk inne, die nach der Spaltung der CDU-Fraktion mittlerweile der Fraktion „Bürger für Neubrandenburg” vorsitzt.

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Kuhk sagte dem Nordkurier, sie wisse nicht, wie Frau Kanew auf solche Beschuldigungen komme. Diese habe offenbar „große Probleme mit sich, der Partei und allen anderen”. Sie weise den Vorwurf zurück und werde sich auch weiter nicht an solchen Mutmaßungen beteiligen.

„Anfeindungen der verschiedensten Art”

In ihrer Rede zur Begründung eines Antrags des damaligen Stadtpräsidenten Dieter Stegemann (CDU) hatte Renate Klopsch unter anderem angeführt, dass sich langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung zunehmend „Anfeindungen der verschiedensten Art” ausgesetzt fühlten. Konkrete Belege oder Namen führte sie nicht an. Als Quelle für die Vorwürfe berief sich die Ratsfrau unter anderem auf eine Zuarbeit, deren Verfasser sie aber nicht öffentlich machen will, wie von OB Silvio Witt (parteilos) unter Androhung rechtlicher Schritte gefordert. Stegemann will es jedenfalls nicht gewesen sein, er hatte aber im Anschluss an den Eklat sein Amt und auch sein Mandat in der Stadtvertretung zur Verfügung gestellt.

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