Mordverdacht

Frau in Neubrandenburg angezündet - Polizist schweigt

Was das Motiv dieser brutalen Tat sein könnte, ist immer noch unklar. Ein Polizist soll in Neubrandenburg zwei Frauen geschlagen und eine von ihnen angezündet haben.
dpa
Der Polizist soll versucht haben, eine 33-jährige Neubrandenburgerin zu töten.
Der Polizist soll versucht haben, eine 33-jährige Neubrandenburgerin zu töten. Felix Gadewolz
Neubrandenburg

Eine Woche nachdem ein Polizist in Neubrandenburg eine Frau angezündet haben soll, ist das Motiv der Tat weiter unklar. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte, hat der 56 Jahre alte Tatverdächtige weiter keine Angaben zu den Vorwürfen des versuchten Mordes gemacht. Der Beamte aus der Nähe von Rostock war in der Nacht zum 12. Oktober, wenige Stunden nach dem Vorfall in seiner Wohnung festgenommen worden und habe inzwischen einen Anwalt.

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Der Polizist soll am 11. Oktober in einer Wohnung in der Oststadt von Neubrandenburg eine 33 Jahre alte Bekannte im Streit geschlagen und in Brand gesetzt haben. Auch die 69 Jahre alte Mutter des Opfers wurde misshandelt, dann war der Täter geflohen.

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Nachbarn hatten den Lärm gehört, das elf Monate alte Kleinkind der 33-Jährigen aus der Wohnung geholt und Retter alarmiert. Die Feuerwehr habe den Brand schnell löschen können, hieß es. Hinweise der Frauen führten Ermittler auf die Spur des Tatverdächtigen. Nachbarn hatten einen Flüchtenden gesehen. Die 69-jährige Mieterin und das Kleinkind kamen in eine Klinik in Neubrandenburg, die sie inzwischen aber wieder verlassen konnten.

Die schwerer verletzte 33-Jährige wurde in eine Brand-Spezialklinik nach Berlin gebracht. Sie schwebe nicht in Lebensgefahr. Nach der Festnahme hatte ein Amtsgericht Haftbefehl wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung gegen den Mann erlassen.

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