SCHWERER UNFALL

Motorradstunt in der Oststadt endet tödlich

Die Polizei musste die Otto-Lilienthalstraße in Neubrandenburg am Nachmittag mehrere Stunde lang sperren, nachdem dort ein Motorradfahrer verunglückt war.
Mit dieser Maschine waren der junge Mann und seine Freundin in der Oststadt unterwegs.
Mit dieser Maschine waren der junge Mann und seine Freundin in der Oststadt unterwegs. Felix Gadewolz
Die Polizei musste die Straße mehrere Stunden lang sperren.
Die Polizei musste die Straße mehrere Stunden lang sperren. Felix Gadewolz
Neubrandenburg ·

Bei einem Unfall in der Neubrandenburger Oststadt ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der 32-jährige Mann, der nach Nordkurier-Informationen aus Waren stammt, war mit seiner 35 Jahre alten Freundin gegen 14.30 Uhr auf der Otto-Lilienthal-Straße unterwegs. In Richtung Salvador-Allende-Straße fahrend, versuchte er offenbar, einen „Wheelie” auszuführen – ein Kunststück, bei dem das Vorderrad hochgezogen wird und das Motorrad nur auf dem Hinterrad weiterfährt, wie die Polizei mitteilte.

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Dabei raste der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit, verlor die Kontrolle über sein Krad und kollidierte mit drei parkenden Autos. Die Rettungsdienste versuchten noch, den Fahrer zu reanimieren, scheiterten jedoch. Auch die Beifahrerin war schwer verletzt und musste reanimiert werden. Sie wurde ins Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum transportiert.

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Der Mann sei in der Vergangenheit mehrfach polizeilich aufgefallen, hieß es. Unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit am Steuer. Ob der Fahrer auch bei dem Unfall unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand, wusste die Polizei am Sonntagabend noch nicht. Nach dem Unfall blieb die Otto-Lilienthal-Straße für mehrere Stunden voll gesperrt.

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Kommentare (2)

Sowas hat im öffentlichen Verkehrsraum nichts zu suchen, erledigt! Schluss Ende.

ist das kein EINZELFALL.
Steinzeitliches Imponiergehabe verbunden mit fataler Selbstüberschätzung hat oft genug gerade im Zwei- aber auch im Vierradbereich sehr traurige Folgen.
Aber das kommt oft genug dabei heraus, wenn man jungen Menschen schon von Kindesbeinen an vermittelt, dass sie die Größten sind, ihre Möglichkeiten und die Welt grenzenlos ist und diesen Unfug dann noch als "Stärkung des Selbstbewusstseins" verkauft...