LANDESPOLIZEIORCHESTER

▶ Musikalischer Polizeieinsatz auf dem Neubrandenburger Marktplatz

In kleiner Besetzung hat das Landespolizeiorchester seit Monaten zum ersten Mal wieder in Neubrandenburg gespielt. Wichtigstes Utensil: ein Zollstock.
Teils begleitet von einer Sängerin gab das Landespolizeiorchester auf dem Neubrandenburger Marktplatz Dixieland und Jazzs
Teils begleitet von einer Sängerin gab das Landespolizeiorchester auf dem Neubrandenburger Marktplatz Dixieland und Jazzstandards zum Besten. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Auf dem Marktplatz in Neubrandenburg fand Mittwochmittag ein besonderer Polizeieinsatz statt. Das Landespolizeiorchester sorgte für eine beschwingte Stimmung. In kleiner Besetzung spielte das Orchester am Mittag pünktlich um 12 Uhr auf und unterhielt die Passanten 60 Minuten lang mit Dixielandmusik und Jazz-Standards.

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Einige Zuschauer tanzten mit

Die Menschen auf dem Marktplatz nahmen die musikalische Einlage freudig auf. Viele zückten das Mobiltelefon und filmten den Auftritt der Musiker nebst Sängerin. Einige tanzten sogar mit oder wippten mit den Füßen. Jedes Lied wurde begeistert beklatscht.

Abstand mit Zollstock gemessen

Leiter und Dirigent Christof Koert hatte zu Beginn des Auftritts schon die Hoffnung geäußert, dass die Musik die Menschen zumindest eine Stunde den Alltag vergessen lässt. Er bat auch darum, dass die Zuhörer den wegen der Corona-Pandemie vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Die Musiker wurden bei ihrem ersten Auftritt in der Region seit Monaten sogar in einem Abstand von zwei Metern auf dem Marktplatz platziert. Koert: „Das haben wir mit dem Zollstock vorher ausgemessen.”

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