Unter anderem an einem Fahrzeug in Cölpin hatten sich die Auto-Aufbocker in der Nacht zum Dienstag zu schaffen gemacht.
Unter anderem an einem Fahrzeug in Cölpin hatten sich die Auto-Aufbocker in der Nacht zum Dienstag zu schaffen gemacht. Felix Gadewolz
Keine Haftgründe

Mutmaßliche Auto-Aufbocker wieder frei

Zwei junge Männer, die in der Nacht vorläufig festgenommen wurden, dürfen wieder nach Hause. Die sollen Autos aufgebockt und Räder gestohlen haben.
Neubrandenburg

Die mutmaßlichen Auto-Aufbocker aus Neubrandenburg sind wieder auf freiem Fuß. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg seien sie aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen worden, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagabend auf Nordkurier-Anfrage. Es hätten keine Haftgründe, wie etwa eine Fluchtgefahr vorgelegen.

Die beiden 21-Jährigen Polen waren den Beamten in der Nacht zu Dienstag in Küssow zufällig ins Netz gegangen. Sie hatten mehrere Reifen mit Felgen sowie Werkzeug dabei, fuhren außerdem mit gefälschten Kennzeichen. In der gleichen Nacht war es in der Neubrandenburger Oststadt und in Cölpin zu mindestens zwei Diebstählen gekommen, bei dem nach der sogenannten Auto-Aufbocker-Methode Autos angehoben und die Räder samt Felgen entfernt wurden. Seit März kommt es im gesamten Nordosten immer wieder zu vergleichbaren Taten.

Ermittlungen laufen

Die Ermittlungen der Polizei gegen die jungen Männer wegen mehrfachen Diebstahls und Urkundenfälschung laufen weiter. Beide seien in Polen wohnhaft, ergänzte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage. „Doch die Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen klappt sehr gut.”

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