Nach dem Großeinsatz von Polizeikräften am Freitag und der Fahndung im gesamten Neubrandenburger Stadtgebiet hat am
Nach dem Großeinsatz von Polizeikräften am Freitag und der Fahndung im gesamten Neubrandenburger Stadtgebiet hat am Samstagnachmittag das Amtsgericht über den festgenommenen 43-Jährigen entschieden. Pablo Himmelspach
Totschlag-Versuch

Nach Axt-Attacke in Neubrandenburg – 43-Jähriger vor Gericht

Der flüchtige 43-Jährige war wegen eines Axt-Angriffes nach einen Großeinsatz der Polizei in Neubrandenburg festgenommen worden. Was wird nun aus dem Mann?
Neubrandenburg

Nach der Festnahme des 43-jährigen Mannes am Freitagnachmittag nach einer Großfahndung mit Hubschraubern und SEK in Neubrandenburg, hatte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl beantragt. Das Amtsgericht hat nun über den mutmaßlichen Gewalttäter entschieden.

Der Mann aus Syrien wurde am Samstag um 15 Uhr dem Neubrandenburger Richter vorgeführt. Der erließ einen Haftbefehl gegen den 43-jährigen Mann wegen versuchten Totschlags und ordnete die Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt wegen Fluchtgefahr an.

Verdacht auf versuchten Totschlag

Der Mann wird nach Ermittlerangaben des versuchten Totschlags verdächtigt. Demnach hatte er im Migrationszentrum in der Demminer Straße randaliert und einen 25-Jährigen mit einer Axt verletzt und war geflohen. Daraufhin hatte die Polizei mit einem Großaufgebot in der Stadt nach dem bewaffneten 43-Jährigen gefahndet.

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Zwischen mutmaßlichem Täter und Opfer soll laut Polizei eine persönliche Verbindung bestehen. „Da sich diese Vermutungen erst im Verlauf des Einsatzes verdichtet haben und zunächst völlig unklar war, was der Tatverdächtige vorhaben könnte und wo er sich befindet, war seit den Mittagsstunden ein Großaufgebot der Landes- und Bundespolizei im Stadtgebiet im Einsatz”, hieß es am Freitag zu der umfangreichen Fahndung.

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