BAUSTELLEN FRIEDRICH-ENGELS-RING

Nach monatelangen Staus freie Fahrt in Neubrandenburg

Sehr, sehr lange mussten Neubrandenburger und Auswärtige Geduld haben und Nerven bewahren. Jetzt sind zwei große Baustellen in der Kreisstadt Geschichte.
dpa
Die Einfahrt in die Neubrandenburger Innenstadt ist seit Freitag wieder geöffnet.
Die Einfahrt in die Neubrandenburger Innenstadt ist seit Freitag wieder geöffnet. Konstantin Kraft
Neubrandenburg.

Nach fast zwei Jahren Bau- und Stauzeit gibt es auf einer wichtigen Verkehrsachse an der Seenplatte jetzt vorübergehend wieder freie Fahrt. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag in Neubrandenburg mitteilte, werden die Bauarbeiten am mehrspurigen Stadtring und der Haupteinfahrt zum Stadtzentrum – der Stargarder Straße – an diesem Freitag zunächst abgeschlossen.

Der Baubabschnitt auf dem Friedrich-Engels-Ring betraf die Bundesstraßen 192, 104 und 96 und zudem den wichtigsten Knotenpunkt vom Pferdemarkt aus westwärts. Der Ring wird täglich von bis zu 30.000 Fahrzeugen genutzt.

Umgehung soll Mitte 2019

In den Ausbau haben Land und Kommune rund vier Millionen Euro investiert. Auf dem Ring war es seit Monaten regelmäßig zu langen Staus gekommen. Er ist rund vier Kilometer lang und kann wegen des Tollensesees und des Tollensetals nur sehr weiträumig umfahren werden. Dort soll im Frühjahr aber noch ein Abschnitt weitergebaut werden.

Eine rund 72 Millionen Euro teure Umgehungsstraße für die B96, die von Berlin zur Autobahn 20 führt, ist auch im Bau. Der erste Abschnitt soll bis Mitte 2019 fertig sein. Neubrandenburg ist das Oberzentrum für die Region von Nordbrandenburg bis zur Ostseeküste.

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