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Nachpflanzungen werden geprüft

Baumfällungen sind derzeit inm Neubrandenburg angesagt. Kommen dafür auch Ersatzpflanzungen?
Baumfällungen sind derzeit inm Neubrandenburg angesagt. Kommen dafür auch Ersatzpflanzungen?
Paulina Jasmer

17 Pappeln in Strandbad Broda, zwei Eichen am Augustabad, auf dem Wall sollen es noch 40 werden: In der Stadt fallen Bäume im Akkord. Doch was geschieht zum Ausgleich?

Die Zeit der großen Baumfällungen hat im Statdgebiet begonnen: Schon in vergangenen Tagen rückten Arbeiter mit Motterkettensäge, Kran und Drahtseil den Eichen am Augustabad und auf dem Wall zu Leibe. Siebzehn Pappeln sollen im Strandbad Broda fallen – und es werden noch mehr.

Doch wie verhält es sich mit Ausgleichspflanzungen? Müssen nicht dort, wo Bäume verschwinden, wieder neue gesetzt werden?

Das stimmt nur bedingt, wie Jan Brauns vom Städtischen Immobilienmanagement (SIM) auf Nordkurier-Nachfrage sagt. So gehören der Wall, der Kulturpark und der Friedhof zu den sogenannten Denkmalanlagen. Für diese Gebiete gilt das Pflege- und Entwicklungskonzept der Stadt Neubrandenburg. Das heißt, dass nicht alle gefällten Bäume eins zu eins nachgepflanzt werden müssen. „Wir werden schon nachpflanzen, aber es sich noch offen, wie viele es sein werden“, so Jan Brauns.

Die Pappeln im Strandbad Broda zählen hingegen nicht zu einer Denkmalanlage. Der Kulturpark endet an der Oberbachbrücke. Daher werde für jede Pappel mindestens ein Baum nachgepflanzt. Das würde das Landesnaturschutzgesetz  regeln. Gleiches gilt für die gefällten Eichen am Augustbad. Ob allerdings Bäume an genau derselben Stelle hinkommen, sei noch nicht sicher, fügt Jan Brauns hinzu.