CORONAVIRUS

Neubrandenburg plant Podcast zu Corona-Mythen

Die Proteste gegen die Corona-Beschränkungen haben viel Zulauf erhalten. Unter die Bedenken mischt sich allerlei krudes Gedankengut, über das jetzt lokale Audiobotschaften aufklären sollen.
Neben den vielen berechtigten Bedenken im Zusammenhang mit den Corona-Beschränkungen mischen sich auch immer wieder krude
Neben den vielen berechtigten Bedenken im Zusammenhang mit den Corona-Beschränkungen mischen sich auch immer wieder krude Theorien. Christoph Schmidt
Neubrandenburg.

In Zusammenarbeit mit dem Regionalzentrum für demokratische Kultur Mecklenburgische Seenplatte und dem NB Radiotreff arbeitet die Stadt Neubrandenburg an einem Podcast, der sich mit Verschwörungstheorien im Zuge der Corona-Krise befassen soll. Im Zusammenhang mit einem Faktencheck zu dem Thema, den das Regionalzentrum online gestellt habe, sei die Idee entstanden, damit ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen, sagte der Integrationsbeauftragte und zuständige Mitarbeiter für die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Neubrandenburg, Remo Bock, dem Nordkurier.

Weitere Kurzfilme sind geplant

Dafür wurde ein Podcast eingespielt, eine Audiobotschaft, die sowohl auf der Frequenz des NB Radiotreffs gesendet werde, als auch über das Internet abrufbar sein soll. Dabei geht es um Fragen zu Verschwörungstheorien wie: Was ist das eigentlich, wie funktionieren sie, warum gibt es welche und vor allem jetzt so viele, warum können sie eine Gefahr darstellen, was kann man dagegen tun? Mit im Boot ist auch das Kunsthaus Neustrelitz, das mit der Produktion eines Trailervideos unterstützen wird, um auf die Podcasts aufmerksam machen. Später sind weitere Kurzfilme zu verschiedenen Themenschwerpunkten vorgesehen.

Laut Bock sind zunächst drei Folgen geplant. Die Akteure erwägen aber bereits, das Format fortzuführen sowie auf weitere demokratierelevante Themen im Kreis zu erweitern. Sendetermine des ersten Podcasts auf dem NB Radiotreff sind Dienstag um 14 Uhr und Donnerstag um 12 Uhr, diese sollen im Anschluss auch über die Internetseiten der beteiligten Partner abrufbar sein. Unter www.cjd-rz.de/infos sind der Faktencheck zu dem Thema Corona-Verschwörungstheorien sowie Kontaktdaten für weitere Beratungen zu finden.

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Kommentare (5)

Welchen Namen tragen die Radiosendungen? Doch nicht etwa "Der schwarze Kanal" ? Die beiden Fragen sind leider ernst gemeint:

[Sehr geehrte/r Leopold, vorab vielen Dank für Ihren umfangreichen Kommentar. Wenn Sie dem Autor und dem Nordkurier schon Manipulation und planmäßige Diffamierung vorwerfen, bitten wir Sie unsere Anmerkungen in Klammern zur Kenntnis zu nehmen.
Wir gehen davon aus, dass Ihr Kommentar der Diskussion und als Erkenntnisgewinn aller hier Lesenden dienen soll. Wir hoffen auch, dass Sie hier nicht kommentieren, um einfach aus Prinzip gegen das Robert-Koch-Institut, die WHO und Medien Stimmung zu machen. Auch bitten wir Sie, keinen "Gish-Galopp" hier zu produzieren, im Sinne unserer aller Lebenszeit.
Bitte verzichten Sie auch auf Unterstellungen und ungerechtfertigte Behauptungen. Wir hoffen, dass Sie auch dem CJD Ihre Kritik übermittelt haben, damit diese im Podcast berücksichtigt werden können.]

„….unter die Bedenken mischt sich allerlei krudes Gedankengut.“ So ein Teil des Titels. Welches Wort wird sich wohl bei vielen Lesern, zumal dann, wenn gegen „Corona-Demonstranten“, bereits eine Antipathie besteht, verfestigen? „Bedenken“ oder doch eher „krudes Gedankengut“?

In der Bildunterschrift ist dann immerhin, „neben den vielen berechtigten Bedenken…..“ zu lesen. Was für ein Fortschritt! Äußerst Schade, dass der Autor nicht gleich im Artikel einen Link zu einem doch sicherlich (oder besser hoffentlich?) vorhandenen Artikel zum Thema der „vielen berechtigten Kritiken“ mitliefert. Da mir kein derartiger Artikel aktuell bekannt ist, wäre es doch sehr hilfreich zu wissen, welche Kritiken genau der Autor für berechtigt hält. So indes bleibt ein wieder mal der Eindruck, dass der (inzwischen immerhin berechtigte) Kritiker mit Verschwörungstheoretikern in eine Ecke geschoben und damit planmäßig diffamiert wird.

[Anm. d. Red.: Es gibt sehr viel Kritik an den Corona-Beschränkungen; diese sehen aber nicht immer gleich eine sinistre Verschwörung, Absicht oder Telefonmast-Strahlung als Ursache. Schauen Sie doch mal hier: https://duckduckgo.com/?q=site%3A+nordkurier.de+kritik+an+corona&t=ffab&ia=web]

So weit so gut. Dann ein Link im Text zum CJD (www.cjd-rz.de/infos), unter welchem ein Faktencheck zu den Corona-Verschwörungstheorien zu finden ist. Hier beschränke ich mich explizit auf den Punkt 1 (Seite 4 der PDF). Der Faktencheck öffnet mit …“es gibt aber laut WHO und RKI ein paar wichtige Unterschiede….“. Gottlob sind zu diesen Aussagen Quellen angegeben: nämlich das RKI, der Fernsehsender SWR und eine Mitteilung der Klinikgruppe Helios.
[Der Faktencheck beginnt nicht mit Seite 4 und Punkt 1, sondern mit einem Vorwort. In diesem steht unter anderem: "Auf Grund der Datenmenge und der (Weiter-)Entwicklung der Theorien können wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die Zusammenstellung der Verschwörungstheorien und der jeweiligen Fakten bzw. Informationen gewährleisten. Dennoch bietet dieses Handout einen strukturierten ersten Überblick, der Sie bei der Auseinandersetzung mit den Verschwörungstheorien unterstützen soll."]

Ein Link zu einer Studie der WHO ist leider nicht enthalten. [Anm. d. Red.: Der von Ihnen explizit angesprochene Punkt 1 erwähnt auch keine WHO-Studie. Wenn Sie die PDF bis zum Ende durchlesen, wird aber auf die WHO und deren Mythen-Auflistung verlinkt: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public/myth-busters]

Wie sehen die Quellen, also die Belege nun aus?

A) Das RKI hat Recht, Beweis > siehe Link im PDF zum RKI. Aha, also beweist sich das RKI selbst…. [Anm. d. Red.: Vielleicht sind Ihnen die über 170 Quellen im genannten Beitrag des Robert-Koch-Instituts entgangen?]

B) Der SWR sagt das gleiche > siehe Link im PDF zum SWR. Im Artikel des SWR sind dann keinerlei Quellenangaben zu finden. Ich kann es damit glauben oder auch nicht. Ob der SWR sich auch auf das RKI [bezogen hat? Wir wissen es nicht. Wenn ja, dann siehe A). Wenn nicht, wäre eine Quelle äußerst hilfreich. [Auf jeden Fall. Der Autor nennt nicht die exakten Quellen, bezieht sich aber auf RKI und WHO. Wir können nicht für den SWR-Autoren sprechen, fragen Sie doch bitte Ralf Kölbel auf welche Quellen er sich genau in seinem Artikel bezieht.]

C) Die Klinikgruppe Helios sagt das gleiche > siehe Link im PDF zur Helios. Jetzt verläuft es weiter wie unter B). Keine Quellenangabe, kein Hinweis auf eine Studie. Wir können es glauben oder nicht. Nicht auszudenken, wenn hier zudem eventuell Partikularinteressen im Spiel sind. [Wir sind nicht die Pressesprecher der Helios-Klinikgruppe. Eine genauere Quellenangabe in dem Helios-Beitrag wäre sicherlich besser, als ein allgemeines "Wissenschaft, Politik und Forschung" und "Experten".]

Unter Faktencheck verstehe ich etwas anderes. Einen „Beweis“ der sich selbst beweist und zwei Artikel ohne Quellenangabe aber vermutlich mit dem gleichen „Beweis“ des RKI. Dabei wäre es doch so einfach gewesen. Mit ein wenig Fleißarbeit lassen sich die getroffenen Aussagen im „Faktencheck“ des CJD sowohl belegen oder auch widerlegen. [Wie geschrieben, haben Sie aber wohl auch die Quellen-Angaben des RKI-Links übersehen. Bitte übermitteln Sie auch dem CJD Ihre Kritikpunkte, wenn Ihnen an einer Verbesserung liegt.]

Eine hervorragende Informations-Übersicht mit dem dort aufgeführten ausdrücklichen Hinweis, dass der geneigte Leser sich alleine eine Meinung bilden mag auf Basis der jeweiligen Quellenangaben, ist der Seite des folgenden Links vorangestellt. Geht doch. Hier der Link: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
[Eine umfangreiche Link-Sammlung mit vielen interessante Beiträgen, Interviews und Papers zur aktuellen Situation. Beim Prüfen der ersten Links sind aber auch veraltete Meldungen, grob verkürzte Aussagen und ungeprüfte Studien darunter, was die dort angepriesenen Aussagen nicht wirklich als "Fakten" adelt.]

Wem dieses nicht reicht und dann auf gesteigerter wissenschaftlicher Basis weiter recherchieren möchte, dem sei unter anderem die Seite von ResearchGate empfohlen, eine reine Seite der Wissenschaft. Link: https://www.researchgate.net/ , hier speziell die Seite der Community Covid-19. [Hier ohne Anmeldung: https://www.researchgate.net/community/COVID-19]

Wenn nun nach dem Durchforsten der vielen Quellen und Studien dem Leser eine Diskrepanz zu der bisherigen medialen Aufbereitung der Covid-19-Pandemie auffällig wird, wird es wohl kein Zufall sein. [Sondern was? Klären Sie die Kommentarleser und uns auf, was Sie damit diffus andeuten wollen?]

Den „Faktencheck“ des CJD empfinde ich einfach nur als traurig und „naiv“ und habe daher auf Grund der äußerst dürftigen Quellenangaben zum ersten Punkt, den Rest schon nicht mehr ernst nehmen können, wobei es doch wichtig wäre. [Das ist schade. Falls Sie es im Vorwort überlesen haben, da schreiben die Autoren Folgendes: "Bei Rückfragen und für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung." Was wurde Ihnen auf Ihre Fragen geantwortet?]

Schade, dass der Autor des NK-Artikels sich selbst nicht an den Pressekodex (Ziffer 2 – Sorgfalt) gehalten hat. Dann wäre dieses sicherlich aufgefallen.

[Das ist eine Unterstellung. Und wirkt wie ein Strohmann-Argument.
Was der Autor nicht getan hat:
❌ Die vom CDJ zitierten Quellen alle zu kontaktieren und auf Glaubwürdigkeit abzuklopfen und einer wissentschaftlichen Prüfung zu unterziehen.
❌ Die aktuell zirkulierenden Verschwörungstheorien hier unkommentiert aufzulisten und nicht eingeordnet einfach zu bewerben
❌ Sachliche Kritik an den Corona-Maßnahmen aufzuführen, die ohne typische Verschwörungstheorien, Diktatur-Fantasien und unbelegten Mutmaßungen auskommt

Was der Autor dafür getan hat:
✔ über die Pläne des CJD berichtet, einen (niedigschwelligen) Podcast zu Verschwörungstheorien rund um die Corona-Pandemie zu erstellen
✔ Auf die Webseite des CJD mit deren Faktencheck verlinkt (auf den Sie geklickt haben und über den Sie sich eine Meinung bilden konnten)
✔ die Zusammenarbeit der beteiligten Gruppen vermeldet ]

(Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen für die Anmerkungen und füge meine Ergänzungen unterhalb der jeweiligen Textpassagen mit Klammern () gekennzeichnet hierzu ein.)

[Sehr geehrte/r Leopold, vorab vielen Dank für Ihren umfangreichen Kommentar. Wenn Sie dem Autor und dem Nordkurier schon Manipulation und planmäßige Diffamierung vorwerfen, bitten wir Sie unsere Anmerkungen in Klammern zur Kenntnis zu nehmen.
Wir gehen davon aus, dass Ihr Kommentar der Diskussion und als Erkenntnisgewinn aller hier Lesenden dienen soll. Wir hoffen auch, dass Sie hier nicht kommentieren, um einfach aus Prinzip gegen das Robert-Koch-Institut, die WHO und Medien Stimmung zu machen. Auch bitten wir Sie, keinen "Gish-Galopp" hier zu produzieren, im Sinne unserer aller Lebenszeit.

(Mir liegt es fern, „aus Prinzip Stimmung zu machen“ oder einen „Gish-Galopp“ zu produzieren. Sofern Sie dieses so empfinden, stimmt es mich nur traurig.)

Bitte verzichten Sie auch auf Unterstellungen und ungerechtfertigte Behauptungen.

(Was genau?)

Wir hoffen, dass Sie auch dem CJD Ihre Kritik übermittelt haben, damit diese im Podcast berücksichtigt werden können.]

„….unter die Bedenken mischt sich allerlei krudes Gedankengut.“ So ein Teil des Titels. Welches Wort wird sich wohl bei vielen Lesern, zumal dann, wenn gegen „Corona-Demonstranten“, bereits eine Antipathie besteht, verfestigen? „Bedenken“ oder doch eher „krudes Gedankengut“?

(Wie stehen Sie hierzu?)

In der Bildunterschrift ist dann immerhin, „neben den vielen berechtigten Bedenken…..“ zu lesen. Was für ein Fortschritt! Äußerst Schade, dass der Autor nicht gleich im Artikel einen Link zu einem doch sicherlich (oder besser hoffentlich?) vorhandenen Artikel zum Thema der „vielen berechtigten Kritiken“ mitliefert. Da mir kein derartiger Artikel aktuell bekannt ist, wäre es doch sehr hilfreich zu wissen, welche Kritiken genau der Autor für berechtigt hält. So indes bleibt ein wieder mal der Eindruck, dass der (inzwischen immerhin berechtigte) Kritiker mit Verschwörungstheoretikern in eine Ecke geschoben und damit planmäßig diffamiert wird.

[Anm. d. Red.: Es gibt sehr viel Kritik an den Corona-Beschränkungen; diese sehen aber nicht immer gleich eine sinistre Verschwörung, Absicht oder Telefonmast-Strahlung als Ursache. Schauen Sie doch mal hier: https://duckduckgo.com/?q=site%3A+nordkurier.de+kritik+an+corona&t=ffab&ia=web]

(Darf ich nur die Suchergebnisse aus diesem Link tatsächlich als Maßstab für berechtigte Kritik ansehen? Ist dieses von Ihnen so gemeint?)

(Es gibt in der Tat sehr viel Kritik. Allerdings wie wird Kritik im Einzelnen medial präsentiert? Wurde den Kritiken von Wissenschaftlern, welche mit den „offiziellen“ Meinungen nicht konform gingen, an den Maßnahmen, unter anderem unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit, sachlich Raum gegeben?)

So weit so gut. Dann ein Link im Text zum CJD (www.cjd-rz.de/infos), unter welchem ein Faktencheck zu den Corona-Verschwörungstheorien zu finden ist. Hier beschränke ich mich explizit auf den Punkt 1 (Seite 4 der PDF). Der Faktencheck öffnet mit …“es gibt aber laut WHO und RKI ein paar wichtige Unterschiede….“. Gottlob sind zu diesen Aussagen Quellen angegeben: nämlich das RKI, der Fernsehsender SWR und eine Mitteilung der Klinikgruppe Helios.
[Der Faktencheck beginnt nicht mit Seite 4 und Punkt 1, sondern mit einem Vorwort. In diesem steht unter anderem: "Auf Grund der Datenmenge und der (Weiter-)Entwicklung der Theorien können wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die Zusammenstellung der Verschwörungstheorien und der jeweiligen Fakten bzw. Informationen gewährleisten. Dennoch bietet dieses Handout einen strukturierten ersten Überblick, der Sie bei der Auseinandersetzung mit den Verschwörungstheorien unterstützen soll."]

(Daher habe ich ja ausdrücklich geschrieben, dass ich mich explizit auf Seite 4 beziehe.)

Ein Link zu einer Studie der WHO ist leider nicht enthalten. [Anm. d. Red.: Der von Ihnen explizit angesprochene Punkt 1 erwähnt auch keine WHO-Studie. Wenn Sie die PDF bis zum Ende durchlesen, wird aber auf die WHO und deren Mythen-Auflistung verlinkt: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public/myth-busters]

(Ich beziehe mich nur auf Seite 4, und nicht auf den von Ihnen benannten Link am Ende. Erkennen Sie zudem in diesem Link eine Relevanz zu den Themen von Seite 4 der PDF?)

Wie sehen die Quellen, also die Belege nun aus?
A) Das RKI hat Recht, Beweis > siehe Link im PDF zum RKI. Aha, also beweist sich das RKI selbst…. [Anm. d. Red.: Vielleicht sind Ihnen die über 170 Quellen im genannten Beitrag des Robert-Koch-Instituts entgangen?] (Es ist mir nicht entgangen. Schade jedoch, dass Ihnen mein Satz hierzu weiter unten wohl entgangen ist.)
B) Der SWR sagt das gleiche > siehe Link im PDF zum SWR. Im Artikel des SWR sind dann keinerlei Quellenangaben zu finden. Ich kann es damit glauben oder auch nicht. Ob der SWR sich auch auf das RKI [bezogen hat? Wir wissen es nicht. Wenn ja, dann siehe A). Wenn nicht, wäre eine Quelle äußerst hilfreich. [Auf jeden Fall. Der Autor nennt nicht die exakten Quellen, bezieht sich aber auf RKI und WHO. Wir können nicht für den SWR-Autoren sprechen, fragen Sie doch bitte Ralf Kölbel auf welche Quellen er sich genau in seinem Artikel bezieht.] (In der Tat sehe ich dieses als Versäumnis des CJD an.)
C) Die Klinikgruppe Helios sagt das gleiche > siehe Link im PDF zur Helios. Jetzt verläuft es weiter wie unter B). Keine Quellenangabe, kein Hinweis auf eine Studie. Wir können es glauben oder nicht. Nicht auszudenken, wenn hier zudem eventuell Partikularinteressen im Spiel sind. [Wir sind nicht die Pressesprecher der Helios-Klinikgruppe. Eine genauere Quellenangabe in dem Helios-Beitrag wäre sicherlich besser, als ein allgemeines "Wissenschaft, Politik und Forschung" und "Experten".]

Unter Faktencheck verstehe ich etwas anderes. Einen „Beweis“ der sich selbst beweist und zwei Artikel ohne Quellenangabe aber vermutlich mit dem gleichen „Beweis“ des RKI. Dabei wäre es doch so einfach gewesen. Mit ein wenig Fleißarbeit lassen sich die getroffenen Aussagen im „Faktencheck“ des CJD sowohl belegen oder auch widerlegen. [Wie geschrieben, haben Sie aber wohl auch die Quellen-Angaben des RKI-Links übersehen. Bitte übermitteln Sie auch dem CJD Ihre Kritikpunkte, wenn Ihnen an einer Verbesserung liegt.]

(Wie in diesem Absatz geschrieben, lassen sich die Aussagen, nicht zuletzt auf Grund der vielen Studien und Paper, in beide Richtungen bewerten. Ist Ihnen dieser Satz wirklich entgangen?)

Eine hervorragende Informations-Übersicht mit dem dort aufgeführten ausdrücklichen Hinweis, dass der geneigte Leser sich alleine eine Meinung bilden mag auf Basis der jeweiligen Quellenangaben, ist der Seite des folgenden Links vorangestellt. Geht doch. Hier der Link: https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
[Eine umfangreiche Link-Sammlung mit vielen interessante Beiträgen, Interviews und Papers zur aktuellen Situation. Beim Prüfen der ersten Links sind aber auch veraltete Meldungen, grob verkürzte Aussagen und ungeprüfte Studien darunter, was die dort angepriesenen Aussagen nicht wirklich als "Fakten" adelt.]

(Genau, es sind, neben alten und überholten Meldungen, auch relativ aktuelle Meldungen mit belegten Studien enthalten. Wie Sie meinem Text oben deutlich entnehmen können, wird auf der Seite klar darauf hingewiesen, dass sich der Leser eine eigene Meinung auf Basis der dort im Text enthalten Links bilden möchte. Die jeweiligen Inhalte zu bewerten und ggf. zu verifizieren liegt bei jedem selbst. Die Autoren verweisen ebenfalls darauf, dass die Seite nur monatlich ein Update erfährt und damit nicht Tagesaktuell sein kann. Die Informationen sind chronologisch aufgeführt und unterliegen damit, wie auch leicht zu erkennen ist, einem „Aktualitätsgefälle“.)

Wem dieses nicht reicht und dann auf gesteigerter wissenschaftlicher Basis weiter recherchieren möchte, dem sei unter anderem die Seite von ResearchGate empfohlen, eine reine Seite der Wissenschaft. Link: https://www.researchgate.net/ , hier speziell die Seite der Community Covid-19. [Hier ohne Anmeldung: https://www.researchgate.net/community/COVID-19]

(Danke für die Ergänzung. Kann ich dem entnehmen, dass Sie dann auch diese Plattform als Quelle jedweder Richtung gelten lassen?)

Wenn nun nach dem Durchforsten der vielen Quellen und Studien dem Leser eine Diskrepanz zu der bisherigen medialen Aufbereitung der Covid-19-Pandemie auffällig wird, wird es wohl kein Zufall sein. [Sondern was? Klären Sie die Kommentarleser und uns auf, was Sie damit diffus andeuten wollen?] (Wieso diffus? Bitte sagen Sie mir, was konkret an dem Satz Ihnen nicht verständlich erscheint.)
Den „Faktencheck“ des CJD empfinde ich einfach nur als traurig und „naiv“ und habe daher auf Grund der äußerst dürftigen Quellenangaben zum ersten Punkt, den Rest schon nicht mehr ernst nehmen können, wobei es doch wichtig wäre. [Das ist schade. Falls Sie es im Vorwort überlesen haben, da schreiben die Autoren Folgendes: "Bei Rückfragen und für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung." Was wurde Ihnen auf Ihre Fragen geantwortet?]

(Eine gute Frage. Was glauben Sie, was hätte man Ihnen geantwortet, nachdem Sie auch bemerkt haben, dass die Quellen nicht immer klar und eindeutig sind?)

Schade, dass der Autor des NK-Artikels sich selbst nicht an den Pressekodex (Ziffer 2 – Sorgfalt) gehalten hat. Dann wäre dieses sicherlich aufgefallen.
[Das ist eine Unterstellung.

(Nein, es ist meine persönliche Wahrnehmung.) Und wirkt wie ein Strohmann-Argument.

Was der Autor nicht getan hat:
❌ Die vom CDJ zitierten Quellen alle zu kontaktieren und auf Glaubwürdigkeit abzuklopfen und einer wissentschaftlichen Prüfung zu unterziehen.

(Frage: Haben Sie den Faktencheck vor der Verlinkung komplett gelesen?)

❌ Die aktuell zirkulierenden Verschwörungstheorien hier unkommentiert aufzulisten und nicht eingeordnet einfach zu bewerben

(Glauben Sie wirklich, dass diese Erwartung besteht?)

❌ Sachliche Kritik an den Corona-Maßnahmen aufzuführen, die ohne typische Verschwörungstheorien, Diktatur-Fantasien und unbelegten Mutmaßungen auskommt

(Wer grenzt sachliche Kritik und Verschwörungstheorien voneinander ab? Gelten Wissenschaftler mit sachlicher Kritik wirklich immer als Kritiker?)

Was der Autor dafür getan hat:
✔ über die Pläne des CJD berichtet, einen (niedigschwelligen) Podcast zu Verschwörungstheorien rund um die Corona-Pandemie zu erstellen
✔ Auf die Webseite des CJD mit deren Faktencheck verlinkt (auf den Sie geklickt haben und über den Sie sich eine Meinung bilden konnten)
✔ die Zusammenarbeit der beteiligten Gruppen vermeldet ]

(Sehr geehrte Damen und Herren, gerne bin ich bereit, mich auch weiterhin mit Ihnen konstruktiv auseinanderzusetzen. Um die gegenseitigen Wahrnehmungen, Standpunkte und Interessen über diesen Kommentar hinaus kurz und knapp austauschen zu können, auch im Interesse unserer begrenzten Lebenszeit, biete ich Ihnen ein persönliches Gespräch an. Mit freundlichen Grüßen Leopold.)

Ich habe den ganzen "Faktencheck" gelesen und kann Ihren Eindruck nur bestätigen. Es entbehrt nicht einer gewissen Tragik, dass die vom CJD zitierte Quelle RKI gar keine Aussagen zur Fragestellung enthält, vielmehr werden im "Faktencheck" eine Reihe von Plattitüden aufgezählt, die im RKI-Steckbrief gar nicht vorkommen, obwohl es z.B. bei der Ausssage 1a. durchaus möglich gewesen wäre, eine sachliche Antwort zu geben: z.B. Coronaviren sind tatsächlich schon lange bekannt. Aber gerade bei Fragen zur politischen Tragweite der Corona-Maßnahmen, also z.B. 1c. "Corona wird aufgebauscht, um von anderen Missständen abzulenken" haben alle seriösen Wissenschaftler einschließlich des falsch zitierten RKI immer auf die Verantwortung der Politik verwiesen.
Hier wird niedrigschwellig mit niveaulos verwechselt.
In diesem Sinne bedurfte es keiner wissenschaftlichen Prüfung der Quellen, hätte doch einfaches Lesen gereicht. Zum Glück ist der Pressekodex nur eine folgenlose Selbstverpflichtung der ... (jetzt fällt mir irgendwie die Berufsbezeichnung für Herrn Hertrich nicht mehr ein).

wenn ihr noch ein bisschen für seriös gehalten werden wollt - trennt euch von solchem Gedankengut wie im Artikel angeschnitten - [Frage der Red.: Wie meinen Sie das? Von "Gedankengut" trennen? Bei einer Podcast-Ankündigung?]- den Inhalt kann man unters Volk mischen wenn es mit dem Verstand nicht weit her ist -