PLÖTZLICH OHNE NUTZEN

Neubrandenburg: Stählerne Behelfsbrücke abmontiert

Das war es mit der Überführung über die Eisenbahngleise in Neubrandenburg. Verschrottet wird sie indes nicht.
Über diese Brücke rollt in Neubrandenburg kein Auto mehr. Sie kommt in ein Depot. 
Über diese Brücke rollt in Neubrandenburg kein Auto mehr. Sie kommt in ein Depot. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Das große Ding hat seine Schuldigkeit getan. Die stählerne Behelfsbrücke über der Eisenbahnlinie in der Demminer Straße in Neubrandenburg ist abgebaut und wartet auf ihren Abtransport. Das Teil werde nach seiner Demontage allerdings nicht im Schrott landen, versichert der Leiter des zuständigen Straßenbauamtes in Neustrelitz, Jens Krage. „Die stählerne Brücke gehört uns auch gar nicht“, so Krage auf Nordkurier-Anfrage. „Die gehört dem Bund, war nur gemietet und landet jetzt, nach gründlicher technischer Überprüfung und Wartung, in ihre Einzelteile zerlegt wieder in irgendeinem Depot. Bis sich mal wieder jemand meldet, der eine Behelfsbrücke benötigt“.

Die Brücken-Baustelle in der Demminer Straße sorgt – gemeinsam mit der auf dem Engelsring zwischen Busbahnhof und dem Abzweig zur Rostocker Straße – seit Monaten für lange Autokolonnen in der Viertorestadt. An der Bauerei führt aber kein Weg vorbei, auf den Neubrandenburger Magistralen herrscht ein enormer Sanierungsstau. Wenn der Neubau der Brücke im Februar 2018 abgeschlossen sein soll, wird der letzte noch unsanierte Abschnitt des Rings zwischen Pferdemarkt und Bahnhof folgen. Auch dann wird es statt drei wieder nur zwei Fahrspuren geben.

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