WETTBEWERB FÜR KÜNSTLER

Neubrandenburg sucht die Super-Idee fürs Treptower Tor

Bis zum 16. April können Künstler ihre Entwürfe für den neu gestalteten Platz einreichen. Die Besten sollen dann zu einem Wettbewerb eingeladen werden.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Für den Platz am Treptower Tor am Rande der Innenstadt soll ein Kunstwerk entstehen.
Für den Platz am Treptower Tor am Rande der Innenstadt soll ein Kunstwerk entstehen.
Neubrandenburg.

Für ein Kunstwerk, mit dem der Platz am Treptower Tor aufgewertet werden soll, hat die Stadt Neubrandenburg jetzt zu einem Wettbewerb aufgerufen. Bis zum 16. April können Entwürfe eingereicht werden, heißt es aus dem Rathaus. Eine Jury soll dann entscheiden, wer zum Wettbewerb eingeladen wird. Unterstützt wird das Vorhaben von der Neubrandenburger Bürgerstiftung.

Bereits bei der Fertigstellung des Platzes vor zwei Jahren war in Aussicht gestellt worden, die 700 Quadratmeter große Fläche noch weiter zu gestalten. Erwünscht sei, wie es jetzt in den Wettbewerbsaufruf heißt, eine Plastik oder Skulptur „vorzugsweise mit erkennbarem historischen Bezug zur Stadtgeschichte oder zum Ort“. Dabei könnten auch eine Neuordnung der vorhandenen Stadtmöbel und Ergänzungen im Zusammenhang mit dem geplanten Standort des Kunstwerkes vorgeschlagen werden. Die dort montierte Sitzgruppe hatte bereits Kritik wegen der Anordnung und fehlenden Bequemlichkeit der Stühle auf sich gezogen. Auch Fälle von Vandalismus lösten Bedenken aus.

Das Kunstwerk, dessen Entstehung nun auf den Weg gebracht ist, soll im Zusammenhang mit der Gestaltung der Treptower Straße und der 2. Ringstraße aufgestellt werden, kündigt die Stadtverwaltung an. Nähere Informationen über die „standortbezogene Wettbewerbsaufgabe“ können angefordert werden unter der Rufnummer 0395 555-2337. Bewerbungen aus ganz Deutschland sind willkommen bei der Kommunalen Entwicklungsgesellschaft KEG, Woldegker Straße 4 in 17033 Neubrandenburg.

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Kommentare (4)

Im Treptower Tor gehört wieder das Museum für Ur- und Frühgeschichte rein. Und da ist es mir egal ob es nach den Regeln der EU oder irgendeiner anderen Scheiß kleinkarierten Behörde ist. Seit 1872 befindet sich im Tor ein Museum und so soll es bleiben. Und das werden viele Neubrandenburger denken.

Älteren Mitbürgern ists kaum zu zumuten die Steilen Treppenfluchten rauf zu klettern. Ist doch schön, dass es ein für alle zugängliches Museum in der Nähe zum ZOB gibt. Ist super zu erreichen für jeden Einwohner. Die EU Kritik hab ich ehrlich gesagt nicht verstanden, bzw. hab keine Ahnung von den etwaigen Hintergründen, welche EU-rechtlich gegen den Verbleib des Museums im Treptower Tor sprechen.

Eine schicke öffentliche Toilette wäre doch schön.

ein AfD Parteibüro? Ich finds unpassend sowas in der Nähe eines Wahrzeichens unserer Stadt zu positionieren.