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Neubrandenburg testet eigenen Blitzeranhänger

Nanu, gibt’s den jetzt mehrfach? Viele Autofahrer fragen sich, ob es neuerdings mehrere Blitzer-Anhänger in der Region gibt. Die Antwort lautet leider: Ja.
Paulina Jasmer Paulina Jasmer
Der Blitzer-Anhänger - hier ein Archivbild - existiert jetzt mehrfach.
Der Blitzer-Anhänger – hier ein Archivbild – existiert jetzt mehrfach. NK-Archiv
Neubrandenburg.

Nanu? Gibt es etwa einen zweiten Blitzeranhänger? In Neubrandenburg ist am Donnerstag zwischen der Total-Tankstelle und Küssow ein Blitzeranhänger aufgestellt worden. Nur rund 20 Kilometer weiter – in Friedland selbst – stand ebenfalls ein solcher Anhänger, von dem bisher jeder Autofahrer glauben durfte, dass es ihn im Kreisgebiet nur einmal gibt.

Immerhin kennen Autofahrer diesen Anhänger schon: „Jeder Verkehrsteilnehmer an jedem Ort muss zu jeder Zeit damit rechnen, dass seine Geschwindigkeit überwacht und Verstöße sanktioniert werden“, heißt es vom Kreis. Mit Vandalismus habe es bisher – bis auf eine Farbattacke in Waren – keine Probleme gegeben. „Das Aufbrechen des gepanzerten Anhängers dürfte nahezu unmöglich sein. Es wäre im Falle eines geblitzten Autofahrers auch völlig sinnlos, da die Bilder in Echtzeit an die Bußgeldstelle übertragen werden“, betont eine Kreissprecherin. Wie viele Blitzerfotos es dadurch nun gegeben hat, ließ sie offen.

Stadt prüft Anschaffung eines eigenen Blitzer-Anhängers

Läuft das Blitzen nun aber so vielversprechend, dass der Landkreis einen zweiten Anhänger gemietet hat? Dem ist offenbar nicht so. Denn dieser Anhänger ist von der Stadt Neubrandenburg gemietet worden, wie Rathaussprecherin Anett Seidel auf Nachfrage bestätigt. Es handele sich dabei um eine einmonatige Testphase an Unfallschwerpunkten in der Stadt oder an Stellen, wo es regelmäßige Beschwerden wegen Lärms gebe. Trotz Testphase gilt aber: Wer geblitzt wird, muss auch zahlen. Es wird laut Anett Seidel geschaut, inwiefern sich der Blitzer-Trailer rentiert. Im gesamten Stadtgebiet soll der Blitzer nun testen. Während er am Donnerstag noch an der Woldegker Straße stand, war er am Freitag in Weitin zu finden.

Der Trailer biete die Möglichkeit, rund um die Uhr die Geschwindigkeit zu überprüfen. Er kommt zu Zeiten zum Einsatz, in der eine mobile Überwachung vom Verkehrsteilnehmer nicht erwartet werde, zum Beispiel in der Zeit zwischen 21 und 6 Uhr. Von diesem Vorteil spricht auch der Landkreis.

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Kommentare (4)

Und dann noch die Rotlicht- und die Zollblitzer mit Geschwindigkeitsmessung ergänzen, damit die Raserei auf den Straßen endlich aufhört.

sondern anständige Strafgelder für die Verstöße beenden diese "Raserei". Vllt. auch ihre an der Tastatur. :-)
z.B. Österreich: 10km/h zu schnell und 60€ sind weg.

Also mehr Blitzer UND höhere Strafgelder.

Am Freitag nch dem Mittagessen raste auch ein Neustrelitzer mit X und einer niedrigen Nummer auf dem Nummernschild mit gut 100 über die Pfedermarktkreuzung gen Norden und keiner hats geahndet. Mensch hat der sich aber gefreut, das er die Polizei wieder mal ......!!!! Vieleicht klebt mal einer dann auch das Blitzerfenster des Anhängers zu.