ENRICO KOMNING FÄHRT NACH BERLIN

Neubrandenburger AfD-Mann will in Fraktionsvorstand

Enrico Komning aus Neubrandenburg, der über die AfD-Landesliste in den Bundestag einzieht, kann sich Posten als Justitiar der neuen Fraktion vorstellen.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Will jetzt die Früchte ernten: Enrico Komning will in den Vorstand der AfD-Fraktion im Bundestag.
Will jetzt die Früchte ernten: Enrico Komning will in den Vorstand der AfD-Fraktion im Bundestag. Thomas Beigang
Neubrandenburg.

Trotz des Einzugs in den Bundestag kann sich der Neubrandenburger AfD-Vertreter Enrico Komning noch nicht so richtig freuen. „Ich hatte mir große Chancen auf das Direktmandat ausgerechnet”, so der Rechtsanwalt am Montag, der sich über den großen Abstand zum Sieger Philipp Amthor (CDU) immer noch wundert.

Komning will Montag Abend nach Berlin reisen, wo sich ab Dienstag die neue AfD-Bundestagsfraktion konstituieren will. „wenn man mich fragt, kann ich mir sehr gut vorstellen, im Fraktionsvorstand mitzuarbeiten”, sagte Komning. Eine Stelle als Parlamentarischer Geschäftsführer würde sehr gut passen, so der Neubrandenburger. „Schließlich bin ich der einzige Jurist der neuen AfD-Fraktion, der schon über parlamantarische Erfahrung verfügt”, sagte Komning, der vor einem Jahr in den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns einzog, das Mandat aber niederlegen will.

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Kommentare (2)

Statt als Wahlkreisabgeordneter muss Herr Koming gut abgesichert über Platz 2 der Landesliste in den Bundestag einziehen. Und konstatieren, dass sich der Wahlkreis lieber von einem 24Jährigen vertreten lässt. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Wir Neubrandenburger kennen halt unsere Pappenheimer.

Außerdem ist es gut, wenn auch die Jugend eine Stimme im Parlament hat.

Wünsche beiden gewählten Volksvertretern die Kraft zur Umgestaltung unseres Landes, denn es braucht dringend eine Roßkur. Nicht nur im Bereich der Bildung.