POLIZEI

▶ Neubrandenburger Automatenknacker haben 100.000 Euro erbeutet

Die Polizei ist mittlerweile überzeugt, dass mehrere Täter mit ausreichend Erfahrung am Werk waren. Der Automat wurde mit „nur wenig Kraft” geknackt.
Thomas Beigang Thomas Beigang
Der kaputte Geldautomat am Abend der Tat.
Der kaputte Geldautomat am Abend der Tat. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Bei dem Aufbruch eines Geldautomaten in der Neubrandenburger Hypo Vereinsbank haben die Täter laut Polizei eine Summe „im unteren sechsstelligen Bereich” gestohlen. Es waren wohl um die 100.000 Euro, heißt es von den Beamten. Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass mehrere Täter am Werk waren. „Profis, auf alle Fälle, die so etwas nicht zum ersten Mal getan haben”, so eine Sprecherin.

Polizei hat noch keine heiße Spur

Der oder die Täter haben in der Nacht zu Montag den Geldautomaten in der Ziegelbergstraße mit einem handelsüblichen Werkzeug und ein wenig Kraft geöffnet. Um was für ein Werkzeug es sich handelt, ist bisher nicht geklärt.

Täter mit Geschick und Verstand. Das sind zwei Kriterien, die von der Neubrandenburger Polizei bei der Suche nach den Ganoven im Blick behalten werden. Allerdings hat die Polizei auch zwei Tage nach dem Verbrechen noch keine heiße Spur. Die Auswertung des zahlreich gesicherten Spuren dauere noch an, so die Sprecherin.

Ermittler warnen Banken mit ähnlichen Automaten

Außerdem würden die Ermittler nach möglichen vergleichbaren Taten suchen und dabei auch vor den Landesgrenzen nicht Halt machen. Die Polizei setzt aber auch auf die Hilfe der Neubrandenburger. Zeugen, die Beobachtungen zur Tatzeit gemacht haben oder Hinweise zum Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich an Polizei zu wenden.

Die Ermittler prüfen gerade, welche Banken in und um Neubrandenburg ähnliche Geldautomaten besitzen – um die zu warnen.

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