HYGIENE-MÄNGEL

Neubrandenburger Imbiss nach Salmonellen-Fällen wieder geöffnet

Mindestens zehn Menschen waren nach dem Besuch eines Neubrandenburger Imbisses erkrankt. Das Gesundheitsamt sorgte für die Schließung des Lokals. Nun soll es aber weitergehen.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Der Verdacht auf Salmonellen sorgte in diesem Imbiss vergangene Woche für Kontrollen und die vorübergehende Schließung.
Der Verdacht auf Salmonellen sorgte in diesem Imbiss vergangene Woche für Kontrollen und die vorübergehende Schließung. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Das Neubrandenburger Imbisslokal „Livan”, das in der vergangenen Woche nach mehreren Krankheitsfällen von Kunden, wegen Hygien-Mängeln geschlossen worden war, ist wieder geöffnet. Nach Reinigung und Wartung der technischen Anlagen sei der Betrieb wieder aufgenommen worden, bestätigte der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, der die Schließung verfügt hatte.

Untersuchung noch nicht abgeschlossen

Die Untersuchungen hätten ergeben, dass die Salmonellen-Erkrankung „offenbar” von zugekauften Lebensmittelprodukten ausgegangen war. „Nachdem entsprechende Mängel beseitigt sind, besteht keine Gesundheitsgefährdung mehr”, heißt es aus der Kreisverwaltung. Die Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt des Geschehens mit der Herstellung und dem Verkauf der Lebensmittel befasst waren, dürften jedoch bis zum Abschluss der laufenden Untersuchungen durch das Gesundheitsamt noch nicht wieder im Betrieb arbeiten.

Wenige Tage nach der Eröffnung des Imbisslokals waren zehn Menschen an einer Infektion mit Salmonellen erkrankt. Wegen der Ansteckungsgefahr ist die Erkrankung meldepflichtig.

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