Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg verfügt als Haus der Maximalversorgung über mehr als 1000 Betten.
Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg verfügt als Haus der Maximalversorgung über mehr als 1000 Betten. SEIDEL
Pandemie

Neubrandenburger Klinik-Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet

Bei einer Mitarbeiterin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums ist das Coronavirus festgestellt worden. Das Krankenhaus hat zudem an allen Standorten ein Besuchsverbot verhängt.
Neubrandenburg

Eine Mitarbeiterin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums (DBK) in Neubrandenburg hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Klinikleitung bestätigte am Freitag dem Nordkurier, dass „eine Mitarbeiterin als Kontaktperson einer am Coronavirus erkrankten Person positiv auf das Virus getestet wurde”. Diese sei entsprechend an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und weitere entsprechende Maßnahmen ergriffen worden. Nähere Auskünfte wollte das Klinikum mit Verweis auf Datenschutzgründe nicht machen.

Update 16.03.2020: Die Corona-Diagnose hat sich als falsch herausgestellt

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Bisher keine Stationsschließungen

Die Klinikleitung betonte jedoch, dass es bisher zu keinen Stationsschließungen gekommen sei. „Vorsorglich wurden Kapazitäten für nicht intensivpflichtige Isolationspatienten geschaffen.” Darüber hinaus seien auf der Intensivstation Betten, für eventuell künftig zu beatmende Patienten, die an dem Coronavirus erkrankt sind, geschaffen worden. Auch stellte das DBK klar: „Bisher befindet sich kein am Coronavirus erkrankter Patient in unserer Behandlung.”

 +++ Diese Veranstaltungen fallen wegen des Coronavirus aus +++

Dennoch hat das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum aus generellen Sicherheitsabwägungen wegen des Coronavirus einen kompletten Besucherstopp an allen Standorten verhängt. „Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und insbesondere um die uns anvertrauten Patienten – aber auch Mitarbeiter – bestmöglich zu schützen, sind im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ab sofort und an allen Standorten Besuche nicht mehr gestattet, wie das Klinikum mitteilte. Nur in begründeten Fällen und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt könnten Ausnahmen erfolgen. Bis auf Weiteres würden auch alle Veranstaltungen abgesagt. „Wir bitten um Verständnis für die ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen”, hieß es in der Mitteilung des Klinikums.

 In Mecklenburg-Vorpommern werde Testzentren eingerichtet. Ein Patient, der befürchtet, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, soll sich zunächst bei seinem Hausarzt telefonisch melden. Der Arzt prüfe dann, ob ein begründeter Verdachtsfall vorliegt. Anschließend solle der Patient auf Weisung des Arztes in ein Abstrichzentrum gehen. Hier befinden sich die Testzentren:

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