CORONAVIRUS

Neubrandenburger Klinikum impft 120 Mitarbeiter in zweieinhalb Stunden

Auch beim Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg sind die Impfungen gegen das Coronavirus angelaufen – im Eiltempo. Wie es um die Impfbereitschaft steht, ist aber unklar.
Unter anderem ließ sich beim Klinikum auch der Ärztliche Direktor Dr. Jens-Peter Keil am Montag impfen.
Unter anderem ließ sich beim Klinikum auch der Ärztliche Direktor Dr. Jens-Peter Keil am Montag impfen. Dietrich Bonhoeffer Klinikum
Neubrandenburg ·

Im Neubrandenburger Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum sind am Montag die ersten Impfungen angelaufen. Wie das Unternehmen auf Nordkurier-Anfrage mitteilte, hat es zuvor 475 Impfdosen vom Land erhalten, um diesen an das Personal zu verabreichen.

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Eigenes Impfzentrum

Somit könne sich nun jeder Mitarbeiter aus dem Klinikum in Neubrandenburg selbst oder in einem der Tochterunternehmen impfen lassen, beziehungsweise zur Impfung anmelden. Kurzfristig habe das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum dazu ein eigenes Impfzentrum eingerichtet, führt das Unternehmen in der Antwort aus.

„Prioritär erhalten Mitarbeitende der Pandemiestationen, der Intensivstationen, der Zentralen Notaufnahme sowie OP-Bereiche, Kreißsaal, Labor, Hygiene, Information, Patiententransport und Radiologie einschließlich administrativem und Reinigungspersonal den Impfstoff”, listete Kliniksprecherin Christina Waterstradt auf.

Keine verlässlichen Aussagen zur Impfbereitschaft

Bereits in den ersten zweieinhalb Stunden hätten sich 120 Mitarbeiter impfen lassen, heißt es weiter. Das Klinikum hatte nach Nordkurier-Informationen im Vorfeld abgefragt, wer sich impfen lassen möchte. „Zur Impfbereitschaft insgesamt können derzeit keine verlässlichen Aussagen getroffen werden”, heißt es vom Klinikum. Das liegt daran, dass die Umfrage erst Montagmorgen gestartet wurde und noch läuft. Bis die Antworten ausgewertet sind, dauert es noch etwas.

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Insgesamt 1000 Impfstoffdosen hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bislang erhalten. Die 475 für das Neubrandenburger Klinikum gehören aber nicht dazu, sondern wurden zusätzlich vom Land bereitgestellt, wie eine Anfrage beim Gesundheitsministerium in Schwerin ergab. Sollte das Klinikum nicht alle Impfdosen brauchen, könnten sie nach Absprache theoretisch auch an anderer Stelle ausgegeben werden, ergänzte eine Ministeriumssprecherin auf Nachfrage. Doch dazu wird es wohl nicht kommen: „Wir gehen davon aus, dass kein Impfstoff übrig bleiben wird”, sagte Sprecherin Waterstradt.

 

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Kommentare (4)

Na bitte geht doch. An diesem Tempo kann sich das Impzentrum messen lassen. Aber schon im Vorfeld wird die Bürokratie ein Hemmschuh sein. Einfach Krankenkassenkarte zeigen und Arztbesuch fertig reicht ja nicht. Es muss alles neu registriert werden,

Jeder, der nicht geimpft ist, ist mit Corona-Diktatur ein potentieller Corona-Verbreiter. Eine ungeimpfte Krankenschwester bleibt eine potentielle Gefahr für nicht-geimpfte Patienten. Wie sieht das eigentlich bei der tödlichen Grippe aus? Was sagt hier die Forschung? Kann man von einem symptomlosen Grippeinfizierten mit Grippe infiziert werden? Die sogenannte Durchseuchung hilft Deutschland nicht weiter. Erst wenn Corona aus Paragraph 6 Infektionsschutzgesetz verschwindet, gibt's Normalität. Und das dauert, da Forschungsergebnisse zu Langzeitstudien nicht vor 2023 ausgewertet, vorausgesetzt man muss nicht jedes Jahr neuen Impfstoff erfinden. Es wird spannend, wie lange alle Wirtschaftsbereiche sowie Schulbildung und gesamte Gesellschaft das aushalten bzw. aushalten wollen, wenn man sich nicht von der Sahelzone wirtschaftlich überholen lassen will. China investiert sehr umtriebig in Afrika.

Das die Euphorie von heute nicht zu einer viel größeren Katastrophe von morgen wird.
Denn wie die Folgen in drei - vier Jahren sind, kann oder will einem heute mit Sicherheit keiner sagen.
Für Impfschäden wird dann weder die Regierung noch Biontech, Pfizer und Co. geradestehen. (Herr/Frau Kardetzky, fragen Sie doch mal vor Ihrer Impfung nach wer für evntl.Schäden aufkommt! Falls Sie noch 5 Sekunden haben. Es geht Ihnen ja nicht schnell genug.) Die Verantwortlichen haben es ja alle nicht besser gewusst und es musste ja schnell gehen.
Das Perverse ist, das hier immer wieder von freiwilligen Impfungen gesprochen wird, vom kleinen Piks etc.
In Wahrheit sollen alle die stigmatisiert werden, die skeptisch gegenüber einem, auf Langzeit unerforschten Medikament sind.
Es gab mal eine Zeit, da wurden bestimmte Bevölkerungsgruppen oder Ethnien vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt.
Darauf bewegen wir uns unweigerlich zu, gefördert durch die Politik der Parteien, die uns täglich das Gegenteil predigen.
Da sind potentielle Grünen-und Linke-Wähler wie der Pommesschädel, die sogar Behandlungen für sogenannte Corona-Leugner (Presse-Synonym für: Alle mit einer eigenen Meinung .) verwehren wollen. Das kommt einem "Kauft nicht bei Ju**" gleich und zeigt das wahre Gesicht!

Alle ungeeimpften haben in der Folge dann praktisch einen virtuellen digitalen Stern an der Jacke.