TEWINKEL GEHT

Neubrandenburger Philharmonie braucht neuen „Chef”

Der Generalmusikdirektor der Neubrandenburger Philharmonie, Sebastian Tewinkel, wird das Orchester verlassen. Er hat dafür mehrere Gründe angegeben.
dpa
Sebastian Tewinkel wird seinen Vertrag bei der Neubrandenburger Philharmonie nicht verlängern.
Sebastian Tewinkel wird seinen Vertrag bei der Neubrandenburger Philharmonie nicht verlängern. Frank Wilhelm
Neubrandenburg.

Die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz muss sich einen neuen Generalmusikdirektor suchen. Der bisherige „Chef” der Neubrandenburger Philharmonie, Sebastian Tewinkel, wird seinen Vertrag, der noch bis Mitte 2022 läuft, nicht verlängern, wie die GmbH am Donnerstag mitteilte.

Das habe Tewinkel bekanntgegeben, der seit 2015 in Neubrandenburg arbeitet. Nach sieben Jahren gemeinsamen Weges seien neue künstlerische Impulse für beide Seiten wichtig.

Tewinkel hatte sich unter 100 Bewerbern durchgesetzt

Der 1971 in Westfalen geborene Tewinkel ist der neunte Chefdirigent der 1951 gegründeten Philharmonie, die mit 70 Musikern eines von vier großen Orchestern im Nordosten ist. Er war auf Stefan Malzew gefolgt und hatte sich unter 100 Bewerbern durchgesetzt.

Tewinkel habe erklärt, er wolle sich auf seine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Trossingen, weitere Dirigate und seine Familie konzentrieren, so die Mitteilung. Intendant Sven Müller bedauerte die Entscheidung. Er freue sich auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit in den zwei Spielzeiten vor Auslaufen des Vertrages.

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