SPORT

Neubrandenburger Skatehalle ab 1. März wieder geöffnet

Die Skatehalle wird wieder in Betrieb genommen. Es gibt eine vorübergehende Genehmigung. Es ist trotzdem noch eine Menge zu tun.
In der Skatehalle sollen ab Sonntag wieder die Lichter angehen. Für Vereinsmitglieder wird sie öffnen. Für die
In der Skatehalle sollen ab Sonntag wieder die Lichter angehen. Für Vereinsmitglieder wird sie öffnen. Für die Öffentlichkeit aber erst später. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Die Mitstreiter des Neubrandenburger „Rollkollektiv 4 Tore“ können erst einmal aufatmen. Laut Vereinschef Daniel Jahnke öffnet die Halle in der Gerstenstraße ab Sonntag, 1. März, nach monatelanger Zwangspause wieder ihre Türen. Diese frohe Kunde überbrachte Martin Ramp, Sportkoordinator der Stadt, während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Generationen, Bildung und Sport. Es gebe zunächst eine vorübergehende Genehmigung bis 31. Mai, konkretisierte er.

Mietschulden in fünfstelliger Höhe

Das Ringen um die Skatehalle in der Gerstenstraße hatte in den vergangenen Wochen ziemlich hohe Wellen geschlagen. Nur wenige Monate nach der Eröffnung im Dezember 2018 musste die Halle geschlossen werden, weil ein Brandschutzkonzept fehlte. Am Ende lag dieses vor, doch dessen Prüfung hatte wiederum Zeit gekostet. Zeit, in der dem Verein Einnahmen durch die Lappen gingen, sich aber gleichzeitig auch Mietschulden in fünfstelliger Höhe anhäuften. Vorstand Daniel Jahnke funkte deswegen SOS und hatte gar angekündigt, nach und nach die Hindernisse in der Halle abbauen zu wollen.

Anfang Februar hatte es einen Vor-Ort-Termin mit Mieter, Vermieter, Vertreter der Stadt und einem externen Brandschutzprüfer gegeben. Das Positive: Maßnahmen, die Bedingung für eine zumindest vorübergehende Öffnung waren, konnten schnell ergriffen werden. „Eine Brandschutzanlage ist installiert worden“, so Martin Ramp. Weiterführende Auflagen seien beispielsweise, dass die Fenster ausgetauscht werden müssten. Die jetzigen ließen sich nicht öffnen, was bei einer Rauchentwicklung problematisch wäre. „Hier ist der Verein aber mit Sponsoren im Gespräch“, hieß es weiter. Außerdem gehöre noch eine Fluchttreppe dazu, um die sich der Vermieter kümmern wolle. Gleiches gilt für die Verkleidung von Leitungen an Brandschutzwänden. Es seien zudem noch Kleinigkeiten wie Feuerlöscher notwendig.

2000 Euro für eine Brandschutzanlage

Laut Martin Ramp blickt der Verein positiv in die Zukunft, was Vereinschef Daniel Jahnke im Gespräch mit dem Nordkurier auch bestätigt. Aber: Vorläufig dürften nur Vereinsmitglieder dort trainieren. Für die breite Öffentlichkeit soll es eine Wiederöffnungsfeier im Juni geben – dann, wenn wirklich alles geklärt ist und alle Auflagen erfüllt sind. Für die angesprochene Brandschutzanlage habe der Verein 2000 Euro berappt.

„Für unser Training ist die jetzige Eröffnung wichtig“, betont er. Kooperationen mit Schulen oder mit der Hintersten Mühle könnten wieder aufgenommen werden. „Wir hoffen jetzt ein bisschen auf schlechtes Wetter, sodass die Halle von den Mitgliedern wieder schön genutzt wird“, so Daniel Jahnke, der nun auch wieder lachen kann.

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