ZWEI JAHRE SANIERUNG

Neubrandenburger Stadthalle bleibt für Sportler dicht

Ab Februar 2020 wird die Neubrandenburger Stadthalle saniert. Damit muss sich auch die Eliteschule des Sports eine neue Bleibe suchen. Bislang gibt es noch keine Lösung.
Mirko Hertrich Mirko Hertrich
Die Neubrandenburger Stadthalle, ein Wahrzeichen der Stadt, wird ab Februar 2020 für zwei Jahre saniert. Während die
Die Neubrandenburger Stadthalle, ein Wahrzeichen der Stadt, wird ab Februar 2020 für zwei Jahre saniert. Während dieser Zeit können dort weder Sportunterricht noch Veranstaltungen stattfinden. Thomas Beingang
Neubrandenburg.

Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum bekommt die Neubrandenburger Stadthalle eine Frischzellenkur verpasst. Ab Februar 2020 wird der denkmalgeschützte Bau deshalb zwei Jahre gesperrt bleiben. Das hat allerdings ausgerechnet für ein Aushängeschild der Sportstadt Neubrandenburg heftige Folgen. Die Schüler des Sportgymnasiums müssen während dieser Zeit in ein alternatives Domizil für den Sportunterricht umziehen.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist Träger des Sportgymnasiums, die auch Eliteschule des Sports und Partner des Olympiastützpunkts ist. Bislang hat der Kreis die Halle von der Stadt Neubrandenburg für den Unterricht angemietet. „Der Landkreis arbeitet intensiv daran, dass kein Sportunterricht ausfällt“, sagte eine Behördensprecherin auf Nordkurier-Anfrage.

Ausweichlösung bei der Bundeswehr?

So solle konkret geschaut werden, wie die Kapazitäten der elf Sporthallen des Kreises im Neubrandenburger Stadtgebiet besser ausgenutzt werden können. In Prüfung ist auch, wie der bestehende Vertrag über die Nutzung der Bundeswehr-Sporthalle am Weg am Hang erweitert werden könne, wie die Sprecherin erläuterte.

Im Rathaus wiederum versicherte Pressesprecherin Anett Seidel, dass die Stadthalle nach Abschluss der Bauarbeiten wieder für den Schulsport zur Verfügung stehen werde. Während der Bauarbeiten steht die Stadthall auch für Veranstaltungen nicht zur Verfügung.

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

zur Homepage