RELIGION

Neubrandenburger Synagogenstein in Dresden angekommen

Schon mehr als 80 Jahre steht die alte Neubrandenburger Synagoge nicht mehr. Einige Steine aus dem Fundament sollen nun den Grundstein einer neuen liberalen Synagoge in Dresden bilden.
Der Neubrandenburger André Rohloff (links) übergibt einen Synagogenstein an den Rabbiner Akiva Weingarten (rechts)
Der Neubrandenburger André Rohloff (links) übergibt einen Synagogenstein an den Rabbiner Akiva Weingarten (rechts) in Dresden. ZVG
Neubrandenburg ·

Ein Stein der ehemaligen Neubrandenburger Synagoge hat seinen Weg nach Dresden gefunden. Möglich gemacht hat das der Neubrandenburger André Rohloff, der den Stein an den Rabbiner Akiva Weingarten und die jüdische Gemeinde in Dresden übergeben hat. „Dieser Stein wird der Grundstein für die Yeshiva in Dresden ein“, freute sich der Rabbiner über das Geschenk. Eine Yeshiva ist eine jüdische Hochschule, die sich mit der Lehre der Tora und dem Talmud beschäftigt.

1937 geplündert und zerstört

Die Neubrandenburger Synagoge wurde 1876 errichtet und 1937 mehrfach von den Nationalsozialisten zerstört und geplündert. 1938 brandete sie vollständig ab. Heute kann man immer noch die Mikwe, ein jüdisches Tauchbad erkennen, auch das Fundament ist laut André Rohloff wahrscheinlich noch erhalten. „Die Reste der Synagoge wurden abgetragen und Neubrandenburgs Bevölkerung nutzte das Baumaterial für eigene Zwecke. So überlebten einige Steine dieser Zeit und wurden gesichert“, erklärt André Rohloff, wie er zu dem Stein gekommen war. Künftig soll einer dieser Steine also wieder in eine jüdische Gemeinde übergehen. Die Besht Yeshiva in Dresden wird die erste chassidisch-liberale Yeshiva der Welt werden. Rabbiner Akiva Weingarten verfolgt mit der Gründung der Besht Yeshiva das Ziel, jungen, jüdischen Menschen, die aus ultraorthodoxen Gemeinschaften ausgestiegen sind, in die sakuläre Gesellschaft zu integrieren. Sie sollen dabei auf eine liberale Weise leben und Teil der Gesellschaft sein. „So wird jüdisches Leben wieder sichtbar und selbstverständlich in Deutschland werden“, ist der Rabbiner überzeugt.

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Kommentare (21)

Es geht schon wieder los...
Recherche bitte über die kleinen Kindern, den durch den jüdischen Glaubens die Penisse beschnitten werden, und das nach Glaube ab den 8. Tag der Geburt...
[Werte/r Friedrich, die religiöse Beschneidungspraxis im Judentum und Islam ist Ihnen ja bekannt. Nur ist das nicht das Thema im Artikel. Die Red.]
Widerlich ist sowas, und unbewusst wird damit Werbung betrieben...

Sie haben schon gelesen, dass es um eine LIBERALE Glaubensrichtung geht?

...das es im Jahr 2021 überhaupt noch Menschen gibt die sich an so etwas klammern ist schon verwunderlich...egal wer da angebetet wird...

Ja, nicht zionostisch angehaucht..
Auch im liberalen wird dieses Ereignis vorkommen...
[Entfernt. Verleumdung. Die Red.]

https://de.wikipedia.org/wiki/Brit_Mila

Ich betreibe keine Verleumdung ..

Der islamische Glaube darf auch im Land zelebriert werden und dann wundern sich alle wenn dort terroristische Ziele verfolgt werden...
Ein komisches Land in dem wir leben/geboren worden ...

Es ist nicht egal... Wer hat Jesus ans Kreuz geliefert?

hinweg? Dann kann ich ihrem Antisemitismus auch nicht mehr weiterhelfen...
Und ich weiß auch sehr genau, welche Verbrechen im Namen des Christentum oder mit dessen Duldung geschehen sind...

Ein Burgfrieden sagt ihnen nichts oder?

Dann verstehen Sie sicher auch nicht, warum man unter römischer Besatzung panische Angst davor hatte einen Aufstand eines selbsternannten Königs zu riskieren und damit alle ausgehandelten Privilegien zu verlieren. Tiberius hatte den Pharisäern klarmachen lassen, dass wenn dort gegen die Besatzung ein Aufstand angezettelt würde, indem ein neuer König Besitzansprüche erhebt, färbt sich sich die Wüste rot, dass man sich in 1000 Jahren noch daran erinnern wird. Klingt irgendwie bekannt?!

Stimmt.
Wenn Sie sich einbilden irgendwelche Zusammenhänge von vor 2000 Jahren aus heutiger Sicht zu bewerten, ohne Hintergrundwissen und mit römisch-katholischer Geschichtsklitterei versehen, dann sind Sie auf dem Holzweg.

Richtig, brauchen wir denn sowas im Land der Dichter und Denker? Religionen haben immer fanatische Richtungen.. deshalb verstehe ich nicht wieso mit diesem Werbung betrieben wird, durch den Nordkurier!!
[Werte/r Friedrich, die von Ihnen angebrachten Themen waren nicht der Anlass für den Artikel. Sie sind hier derjenige, der eine "Werbung" dafür sieht. Die Red.]

Das ist mir klar, aber trotzdem haben sie unbewusst es toleriert das ihr glaube im Nordkurier zelebriert wird...

Die Kirche misshandelt auch kleine Kinder, vielleicht sogar schlimmer wie Gesagtes ... Wieso verstehen es die Menschen nicht... Und wieso wird man gleich immer in die Ecke geschoben? Denken sie Mal bitte nach?
[Werte/r Friedrich, das Thema treibt Sie um, das verstehen wir. Zum Verständnis zum "in die Ecke geschoben": Ihre Ausführungen (auch in anderen Kommentaren) sind beleidigend, diffamierend und auch antisemitisch. All das verstößt gegen mehrere unserer Netiquette-Regeln. Bitte lesen Sie diese vor dem nächsten Kommentar – besonders die Regel Nr. 8. www.nordkurier.de/content/nordkurier-netiquette.html – Die Red.]

https://de.wikipedia.org/wiki/Brit_Mila

Ich verstehe nicht wieso das Beleidigungen sein sollen...
Es ist doch alles schwarz auf weiss verfasst
und überall einlesbar...
Oder reagieren sie auf die anderen Kommentatoren die mich bei ihnen abgeschissen haben...
Der schlimmste Lump in unserem Land das ist und bleibt der Denuziant ...

Ihre vehementen Kommentare zu Religionen ist besorgniserregend. Ja, im Namen des Glaubens gab es schon viele Ungerechtigkeiten. Aber für viele Menschen ist der Glaube extrem gewinnbringend und positiv. Besuchen Sie doch mal Gottesdienste und kommen mit Gläubigen ins Gespräch.

Besser nicht.

Es ist zwar beneidenswert nicht den Glauben an das Gute im Menschen zu verlieren aber manchmal muss man der Realität ins Auge blicken, dass dieser oder jener in seinem Naturell vom Hass verloren gegangen ist und es gesünder wäre keine derartigen Angebote zu machen, die man später eventuell bereuen könnte.

[Entfernt. Unterlassen Sie diese Diffamierungen, sonst müssen wir Sie sperren. Die Red.]
Die an sowas glauben denen ist nicht mehr zu helfen...
Blind auf beiden Augen...

Nie im Leben..
Nimmermehr..
Ich hatte das Glück getauft zu werden und meine Kinderzeit habe ich jeden Sonntag Vormittag in der Kirche verbracht...
Eines Tages kam mein Kumpel nicht mehr und ich sah ihn nie wieder, habe nach Jahren seine Eltern wieder getroffen und sie erzählten mir Dinge die sich keiner in so einem Alter vorstellen könnte...
Ich sag ja Religionen haben fanatische Wurzeln...
Besonders wenn man es leberal bezeichnet... Denkt bitte nach bevor ihr eure Kinder in den Brunnen werft...

nach seiner Facon selig werden, hat Friedrich der Große schon gesagt.
Ich dachte bisher, die Herr Fridrichs sind in diesem Land 1945 ausgestorben. Habe ich mich wohl getäuscht.

Sie dürfen nicht alles glauben was sie Denken...
Auch ein Zitat von Friedrich ...
Einfach mal die Fresse halten PommernAffe