FUßBALL-VERBANDSLIGA

Neubrandenburger Trainer mit 3:0-Sieg nicht zufrieden

Die Verbandsliga-Fußballer vom 1. FC Neubrandenburg 04 sind zwar dem Spitzenreiter auf die Pelle gerückt. Dennoch hadert Coach Birger Lipp mit seinem Team.
Nicht zufrieden: FCN-Trainer Birger Lipp.
Nicht zufrieden: FCN-Trainer Birger Lipp. Roland Gutsch
Neubrandenburg.

Der 2:2-Patzer von Tabellenführer Anker Wismar beim FSV Kühlungsborn „war noch das Beste an diesem Spieltag“, fand Birger Lipp, Trainer vom Fußball-Verbandsligisten 1. FC Neubrandenburg 04. Den 3:0 (3:0)-Sieg der eigenen Mannschaft beim Vorletzten SV Görmin empfand er dagegen eher als ernüchternd. „Im Grunde haben wir auch gepatzt. Wir hätten viel höher gewinnen müssen“, meinte der 46-Jährige nach dem Kick, der auf einem Kunstrasen-Feld in Greifswald stattfand. Der Görminer Platz ist aktuell nicht bespielbar.

Immerhin: Nunmehr ist der Tabellenzweite Neubrandenburg – wie auch der punktgleiche Rostocker FC – bis auf einen Zähler an der Wismar-Elf dran. In Sachen Torverhältnis am Spitzenreiter vorbeizuziehen, verpassten die FCN-Männer allerdings. Und eben das fuchste Lipp mächtig: „Wie leichtfertig dort die Chancen vergeben wurden, ist richtig ärgerlich.“

Alle drei Club-Treffer fielen in der 1. Halbzeit. Tom Kliefoth schaffte die Führung (18. Minute), Routinier Christoph Fischer verwandelte zunächst einen Strafstoß (31.) und erzielte dann kurz vor der Pause per Kopf sein bereits elftes Saisontor (43.), womit er Teamkollege Robert Grube überholte.

Gute Nachricht von Youngster Justin Schultze

3:0 nach dem ersten Abschnitt des Spiels gegen das deutlich abwehrschwächste Verbandsliga-Team – das war noch halbwegs okay. Dass es freilich bei diesem Stand blieb, ist nach Birger Lipps Meinung „absolut nicht zufriedenstellend. Bei allem Respekt, der SV Görmin war nun wirklich nicht gut. Wir hätten unseren Vorsprung weiter erhöhen müssen. Aber dazu fehlte die Entschlossenheit. Dass die Mannschaft in der 2. Halbzeit verspielt statt mit der notwendigen Zielstrebigkeit agiert, zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Hinrunde“.

Zwei Mal haben die FCNler vor der Winterpause noch Gelegenheit, ihren Coach versöhnlicher zu stimmen. Zwei Heimpartien: Am kommenden Samstag gegen den FC Förderkader René Schneider aus Rostock. Und am 14. Dezember rückt der kecke Neuling Penzliner SV in Neubrandenburg zum Rückspiel an – der erste Vergleich ging bekanntlich mit 0:1 für den Favoriten in die Hosen.

Es gab dieser Tage auch ein Aufatmen bei dem Vier-Tore-Städter Verein: Die Verletzung von Youngster Justin Schultze erwies sich als weniger schwer als zunächst befürchtet. Außenband angerissen, so lautet die Diagnose. Das Kreuzband des 19-Jährigen sei doch nicht in Mitleidenschaft gezogen, heißt es.

 

 

1. FC Neubrandenburg 04:

Wegener – Kühl, Ehlers, Träger (64. Stoll), Khachatryan – Burmeister, Fischer – Kliefoth, Nawotke, Drzymotta (58. Guth) – Grube (78. Freyer).

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