POLIZEI

Neubrandenburger wird Opfer eines Online-Banking-Betrugs

Mehrere Tan-Nummern hat ein 86-jähriger Neubrandenburger an einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter weitergegeben – und dadurch eine vierstellige Summe verloren.
Ein 86-Jähriger ist Opfer eines Online-Banking-Betrugs geworden.
Ein 86-Jähriger ist Opfer eines Online-Banking-Betrugs geworden.
Neubrandenburg.

Ein 86-jähriger Neubrandenburger ist Opfer eines Online-Banking-Betrugs geworden. Er hat mehrere seiner Tan-Nummern an einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter weitergegeben, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Donnerstag mitteilt. Dadurch konnte der Täter knapp 1000 Euro abbuchen. Durch eine Information der Hausbank hat der Mann den Betrug entdeckt und Anzeige erstattet. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Der angebliche Microsoft-Mitarbeiter hat, laut Polizei, den Mann auf seinem Festnetz angerufen und ihm vorgegaukelt, dass er einen Virus auf seinem PC habe. Den Schutz des Computers könne der Anrufer direkt veranlassen, dafür benötige er lediglich einige Tan-Nummern, da auch sein Banking-System von dem Virus betroffen sei und geschützt werden müsse.

Tan-Nummern niemals weitergeben!

Daraufhin übermittelte der 86-Jährige seine Tan-Nummern. Seine Bank bemerkte noch am selben Tag mehrere auffällige Abbuchungen in Gesamthöhe von knapp 1000 Euro und informierte ihren Kunden. Der Mann bemerkte dadurch den Betrug und hat Anzeige erstattet. Bisher ist noch nicht klar, ob die Bank-Mitarbeiter die Abbuchungen noch rückgängig machen und das Geld so für den Kunden zurückholen können.Die Polizei warnt: „Generell sollen Tan-Nummern niemals weitergegeben werden, weder telefonisch noch schriftlich. Und selbst wenn der Computer mal von einem Virus befallen sein sollte, so würde der Fachmann keine Tan-Nummern oder Pin-Nummern fordern, um den Computer wieder virenfrei zu machen.”

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