Es fehlt an Fahrern für die Stadtbusse
Es fehlt an Fahrern für die Stadtbusse NK-Archiv
Notfahrplan

Neubrandenburgs Busausfälle liegen vor allem an Corona

Mehr als 25 Prozent der Neubrandenburger Busfahrer sind krankgeschrieben, oft wegen Corona. Der Fahrplan muss notfallmäßig eingeschränkt werden - verkehrt wird wie am Samstag.
Neubrandenburg

Ab Montag fahren die Stadtbusse in Neubrandenburg voraussichtlich für zwei Wochen nach einem Notfahrplan, der dem Samstag-Rhythmus entspricht. Über diese Regelung für die ersten beiden Augustwochen wollen die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) auch durch Aushänge an den Bushaltestellen informieren, teilte das Unternehmen auf Nordkurier-Nachfrage nach der ersten Ankündigung dieser Maßnahme mit. Diese sei nötig, weil rund 25 Prozent des Fahrpersonals krankheitsbedingt ausgefallen seien, vor allem corona-bedingt, hieß es.

Bereits in Corona-Zeiten Einschränkungen

Es ist nicht das erste Mal, dass weniger Stadtbusse fahren als vorgesehen. Während des ersten Corona-Lockdowns Mitte März 2020 wurde bei den Verkehrsbetrieben in Abstimmung mit dem Landkreis und der Stadt zunächst auch der Sonntags-, dann der Samstagsfahrplan unter der Woche umgesetzt. Mit der schrittweisen Öffnung der Schulen sei diese Maßnahme aber nach wenigen Wochen wieder außer Kraft gesetzt worden. Auch jetzt sei geplant, dass der Verkehr mit dem Ende der Sommerferien wieder regulär laufe.

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