FREIGABE

Neue Bergstraße mit Tempo 30 für Autos offen

Vier Wochen lang war die Bergstraße zu, nun kann der Verkehr wieder rollen – mit neuer Führung auf Neubrandenburgs vermutlich steilster Straße.
Die neue Trasse der Bergstraße führt unter der neuen Ortsumgehung hindurch. Es gilt Tempo 30.
Die neue Trasse der Bergstraße führt unter der neuen Ortsumgehung hindurch. Es gilt Tempo 30. Mirko Hertrich
Neubrandenburg.

Die Bergstraße macht ihrem Namen jetzt noch mehr Ehre. Satte zehn Prozent beträgt das Gefälle auf der neuen Trasse, die nun die künftige Ortsumgehung „unterquert“. Knapp vier Wochen lang war sie dicht, seit Ende vergangener Woche kann die beliebte Ausweichstrecke von und nach Fünfeichen wieder von Autofahrern genutzt werden. Betroffen von der Straßensperrung war auch der Busverkehr.

Wie auf der alten Strecke, die zu zwei Stichstraßen zurückgebaut wurde, gilt auf dem Abschnitt Tempo 30. Auf der nördlichen Seite gibt es einen Fahrradweg. Der 3,3 Kilometer lange erste Abschnitt der Ortsumgebung zwischen Süd- und Oststadt soll ab Oktober den Neubrandenburger Ring vom Straßenverkehr entlasten.

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Kommentare (5)

Hurra freie Farht für mündige Bürger! Hier sieht man wieder einmal, das die Stadt immer ein Auge auf die Einnahmen von Geschwindigkeitskontrollen hat. Wozu hier ein 30 kmh schild aufstellen??? Gefälleschild wäre hier vollkommen ausreichend. Wieder ein Grund den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wo kämen eigentlich in den Gebirgsgegenden die Verantwortlichen hin wenn sie überall so etwas machen würden, wenn sich die Straße etwas neigt. Mit etwas Sachverstand beim Fahren gerät man auch nicht vom rechten Wege ab und wenn dann sind es ja eh die Raser vom Dienst, denen man in der Stadt nicht Herr wird. Es wäre sicher angebrachter gewesen für das Schild die Kontrolle innerhalb der Fußgängerzone zu verbessern, aber mit dem Verkehrssündern will man sich ja nicht direkt anlegen und toleriert alles. Schade du unvollkommenes Ordnungsamt.

Eine Steigung von 10%. Für Autos kein Problem aber für Fußgänger. An ältere und die Anwohner hat keiner gedacht als das Teil geplant wurde. Das [entfernt, verzichten Sie auf Beleidigungen. D. Red.] von Architekt möchte ich gerne Mal sagen was ich davon halte. Aber auch die Stadtverwaltung hat wohl gepennt oder war es Vorsatz um die Umgebungsstraße nur zu bekommen.

Eine Umgehungsstraße wird nicht für Fußgänger geplant, sondern um den innerstädtischen Verkehr zu entlasten. Gleichwohl wurden die Belange der Fußgänger berücksichtigt da ein Fußweg mit angelegt wurde. Sollte der Fußgängeranteil sehr hoch sein z.b. bei einer dort befindlichen Sehenswürdigkeit usw. könnte mann auch noch zusätzlich eine Querungshilfe in Form einer Mittelinsel einbauen.
Warum dort die zulässige Höchsgeschwimdigkeit auf 30 abgesenkt wurde erschließt sich mir nicht. Das Verkehrszeichen Gefälle Z.108 ist ein Gefahrenzeichen und wird dort aufgestellt, wo der Kraftfahrer dies nicht oder nicht rechtzeitig erkennen kann oder wegen des Streckenmcharaters. Für den Fahrzeugfüher bedeutet dies, runter vom Gas und ist eigentlich höherwertiger als die Geschwindigkeitsbegrenzung nur kann man dann nicht "Messen" wer zu schnell war. Insofern hat die Geschwindigkeitsbegrenzung zumindest ein "Geschmäkle"

Der Neubau der Bergstraße war ja wohl erforderlich da eine Ampelanlage wohl zu viel des guten war. Natürlich war der Architekt eine Höhle Nuss. Sowohl Verlauf und Steigung sind für Fußgänger eine Zumutung. Vorher war die Steigung nur 8%.
Ubrigends eine Ortsumgehung sollte wie der Name es sagt in Ort Umgehen, und nicht mittendurch.

Was will man denn schon von solchen fehlplanungen erwarten?die schwächsten werden eben immer wieder diffamiert, früher waren ganze familien, heute sind es personengruppen.