WISSENSCHAFT

Neue Bibliothek soll in die Hochschule einladen

Das Provisorium soll bald ein Ende haben. Mit Umbau und Erweiterung soll die Bibliothek an alter Stelle neu entstehen und zum „Blickfang” der Neubrandenburger Hochschule werden.
Finanzminister Reinhard Meyer (v.l.) und Winfried Tasler, Leiter Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt NB, mit Hochschulrektor
Finanzminister Reinhard Meyer (v.l.) und Winfried Tasler, Leiter Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt NB, mit Hochschulrektor Gerd Teschke. Foto: Mirko Hertrich
Neubrandenburg ·

Die Hochschule Neubrandenburg soll bis Mitte 2024 einen Umbau und Erweiterungsneubau ihrer Bibliothek bekommen. Finanzminister Reinhard Meyer (CDU) übergab am Mittwoch symbolisch die genehmigte Entwurfsplanung an Hochschulrektor Gerd Teschke. Die Baukosten belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 6,6 Millionen Euro. Allein ohne diesen Zuschuss habe das Land in den vergangenen 30 Jahren seit Gründung der Hochschule rund 70 Millionen Euro in diese investiert, sagte der Finanzminister bei dem Termin in der Hochschule.

Der Beginn der auf zwei Jahre angesetzten Bauarbeiten sei für das dritte Quartal 2022 geplant, erläuterte Winfried Tasler, Leiter des Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamts Neubrandenburg. Er hofft, dass der Umbau und Erweiterungsbau der alten Bibliothek pünktlich zum Wintersemester 2024/25 fertig ist. Angesichts der aktuellen Entwicklung in der Baubranche könne es aber schwer werden, den Kosten- und Zeitplan einzuhalten. Bereits jetzt könnten viele Ausschreibungen nur mit „Aufschlägen“ vergeben werden.

Bibliothek „Herzstück” akademischer Einrichtungen

Finanzminister Meyer unterstrich, die Bibliothek sei das „Herzstück“ akademischer Einrichtungen und ein Zugewinn für die Studenten. Aktuell ist die Universitätsbibliothek in einem Ausweichquartier direkt westlich der Hochschule in der Brodaer Straße untergebracht. Mit dem Um- und Erweiterungsbau zieht sie wieder an alte Stelle und wird vergrößert. Sie solle mit den bestehenden Haus 1 „verschmelzen“, sagte Tassler. Der Entwurf sieht eine Anlehnung des viergeschossigen Baus an das Logo der Hochschule an. Die barrierefreie Bibliothek soll nach Fertigstellung rund um die Uhr geöffnet haben. Durch das Gebäude mit hohen Fenstern solle sich die Hochschule der Stadt mehr öffnen, diese aber gleichzeitig mehr auf den Campus hereingeholt werden, sagte Rektor Teschke.

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