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10.000-Euro-Spende

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Neue Diskussion um Neubrandenburger Marx-Denkmal

Mal kurz draußen: Marx liegt seit Jahren in einer Lagerhalle der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges in Neubrandenburg. 
Mal kurz draußen: Marx liegt seit Jahren in einer Lagerhalle der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges in Neubrandenburg.
Bernd Wüstneck

Eine Neubrandenburger Familie will das lange Hin und Her um den bronzenen Koloss endlich beenden.

Die Neubrandenburger Stadtvertreter müssen über die Annahme einer 10.000-Euro-Spende beraten. Eine Neubrandenburger Familie will die fünfstellige Summe der Stadt spendieren – allerdings mit einer Bedingung: Das Geld soll einzig und allein der Wiederaufstellung des Karl-Marx-Denkmals in der Kreisstadt dienen. „Die endlose Diskussion um Wiederaufstellung oder nicht nervt uns”, so der Ehemann, der anonym bleiben will. Das Marx-Denkmal gehöre in die Stadt, sagte er dem Nordkurier. Und er sei überzeugt, die Mehrheit der Neubrandenburger sehe das genauso.

In der Vorlage der Stadtverwaltung, über die in der Neubrandenburger Stadtvertretung Anfang September abgestimmt werden muss, wird nun wieder ein Stellplatz an der Bibliothek favorisiert. Die Alternativen – Hof der Kunstsammlung oder Museum – sind offenbar vom Tisch.

Kommentare (1)

Ich würde fast wetten das die Mehrheit der Neubrandenburger ganz gut ohne Karl Marx leben könnte. Malt dem Typen eine rote Nase mit einer leeren Flasche wäre er eine Zierde für jeden Getränkemarkt. Moglicherweise hat der Spender ja auch einen passenden Vorgarten. Ich persönlich wäre gegen eine öffentliche Zurschaustellung irgendwelcher politischen Götzenbilder, Mehrheit hin oder her.