Etwa einen Monat nach Ausbildungsbeginn weihten die Berufsschüler die neue Turnhalle auf dem Datzeberg am Montagmorgen ei
Etwa einen Monat nach Ausbildungsbeginn weihten die Berufsschüler die neue Turnhalle auf dem Datzeberg am Montagmorgen ein. Pablo Himmelspach
Schulleiter Dominik Cronauer (l.) und Schulamtschef Dirk Rautmann schnitten das symbolische Band durch.
Schulleiter Dominik Cronauer (l.) und Schulamtschef Dirk Rautmann schnitten das symbolische Band durch. Pablo Himmelspach
Schulamtschef Dirk Rautmann trat zur Eröffnung gegen die ehemalige Schulleiterin Sabine Kühn im Dosenwerfen an.
Schulamtschef Dirk Rautmann trat zur Eröffnung gegen die ehemalige Schulleiterin Sabine Kühn im Dosenwerfen an. Pablo Himmelspach
Fünf Millionen Euro hat die neue Sporthalle insgesamt gekostet, 4,2 Millionen hat das Land investiert.
Fünf Millionen Euro hat die neue Sporthalle insgesamt gekostet, 4,2 Millionen hat das Land investiert. Pablo Himmelspach
Datzeberg

Neue Sporthalle mit rund einem Jahr Verspätung eröffnet

Schüler der Berufsschule probierten die Sporthalle auf dem Datzeberg bei der offiziellen Übergabe gleich einmal aus. Doch nicht nur sie sollen profitieren.
Neubrandenburg

Die neue Sporthalle auf dem Neubrandenburger Datzeberg wurde mit einem Wettkampf im Dosenwerfen eingeweiht. Und der Jubel war groß, als die ehemalige Schulleiterin traf. Sabine Kühn, die den Bau der Halle mit vorangetrieben hat, trat am Montagmorgen gegen Dirk Rautmann, Amtsleiter für zentrale Dienste und Schulen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte an. Der richtete sich in seiner Eröffnungsrede an die Schüler der Berufsschule Wirtschaft und Verwaltung, die die neue Halle hauptsächlich nutzen werden. „Das hier haben wir für euch gemacht“, sagte Dirk Rautmann.

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Auf 1100 Quadratmetern Spielfläche können die Schüler fortan Sportarten von Basketball bis Tischtennis spielen. Fünf Millionen Euro hat der Bau insgesamt gekostet – allein 4,2 Millionen Euro investierte das Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit.

Ganze Reihe von Problemen verzögerte den Bau

Bereits im August 2020 wurde die Grundsteinlegung gefeiert. Die deutlich kleinere Halle aus DDR-Zeiten sollte einer modernen Zweifeldhalle inklusive Trennwand weichen, um den gleichzeitigen Unterricht mehrerer Klassen zu ermöglichen. Der Termin zur Fertigstellung war auf den Sommer vergangenen Jahres angesetzt – woraus aber nichts wurde.

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Dass sich die Bauzeit um über ein Jahr verlängerte, lag Dirk Rautmann zufolge an einer ganzen Reihe an Problemen. So hätte die Corona-Pandemie erst zu Personalausfällen bei den 23 beteiligten Firmen geführt, später musste wegen Materialengpässen ein Baustopp verhängt werden. Verzögert wurden die Arbeiten zudem durch den harten Winter zu Anfang des Jahres 2021. Dennoch sei er mit dem Ablauf insgesamt zufrieden. „Es war schwierig, aber wir haben die Probleme als Team gelöst“, sagte Dirk Rautmann.

Neue Sporthalle über Jahre herbeigesehnt

Schulleiter Dominik Cronauer lobte das Projekt in den höchsten Tönen. Mit dem Bau sei den Schülern sowie der allgemeinen beruflichen Bildung Wertschätzung ausgedrückt worden. Jahrelang habe man sich eine neue Halle gewünscht. „Auf jeder Dienstberatung stand die neue Sporthalle auf dem Programm. Danke an alle, die das hier möglich gemacht haben“, sagte Cronauer.

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Nach der symbolischen Schlüsselübergabe wurde das Feld für die Schüler der KGM  21 (Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement) geräumt. Sie spielten auf dem nagelneuen Boden das erste Mal Tischtennis, Badminton, Basketball und Hockey.

Halle steht auch für Vereine zur Verfügung

Doch nicht nur sie dürfen künftig Tore schießen und Körbe legen. In Absprache mit dem Landkreis habe die Stadt Neubrandenburg erwirkt, dass auch Vereine die neue Halle nutzen können, teilte Martin Ramp, Abteilungsleiter vom Bereich Schule, Sport und Generationen mit. „Auch wir haben lange hierauf gewartet“, sagte er.

Die Stadt ist der größte Eigentümer an Sporthallen in Neubrandenburg, gefolgt vom Landkreis. Letzterer kümmert sich um alle Gymnasien, Berufs- und Förderschulen, während die Stadt die Grund- und Regionalschulen betreut.

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