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Neuer „Findling“ in der Gastronomie-Landschaft

„The Rock“ ist englisch. Doch die Gastronomie in den Räumen des neuen Restaurants speist sich aus der Region.

Die riesige Couch mit individueller Beleuchtung sorgt für Gemütlichkeit im "The Rock".
S. Haerter Die riesige Couch mit individueller Beleuchtung sorgt für Gemütlichkeit im "The Rock".

Steinalt ist im Restaurant „The Rock“ (englisch für „der Felsen“) in der Schwedenstraße 23 nur eines: der Namensgeber. Nicht gerade ein Fels, aber immerhin: Mitten vor dem Tresen steht ein knapp mannshoher und wohl etliche Millionen Jahre alter Findling, der hier bei Baggerarbeiten das Licht der Welt erblickt und als reichlich ungewöhnliches Accessoire bleiben durfte. „Alles andere hier ist nagelneu“, betont Inhaber Axel Fülla, der „The Rock“ Anfang des Monats nach umfangreichen Umbauten eröffnete. Vom Fußboden bis zur Decke, vom Tresen bis zu Beleuchtung und der Bestuhlung ist alles neu. Restaurant und Lounge sollen ab 17 Uhr zum Verweilen und Ausspannen einladen, dazu werden Cocktails gemixt und Fingerfood gereicht.

Darüber hinaus gibt es eine kleine aber feine Speisekarte, die monatlich wechseln soll. Zwischen 11 und 14 Uhr steht ein tägliches Mittagsangebot mit drei bis vier Gerichten zu günstigen Preisen zur Auswahl. Tiefkühlkost oder Fertigpamps kommt hier nicht auf den Tisch: Axel Fülla ist gelernter Koch und legt Wert auf Frische und Regionalität. „Unser Fleisch kommt beispielsweise aus Grimmen, der Käse aus der Uckermark und unser Saft aus Gädebehn“, sagt der 28-Jährige, der sein Handwerk in Burg Stargard erlernt und sich seine Sporen unter anderem in Australien, auf Malta und auf Usedom verdient hat. „Das hier ist kein Schnellschuss“, nimmt der Jungunternehmer Skeptikern den Wind aus den Segeln, „wir haben das Ganze lange durchdacht und gut vorbereitet.“ Insgesamt 30 Sitzplätze bietet „The Rock“, feiern können maximal 40 bis 50 Leute in der Lounge.