NEUERÖFFNUNG NETTO-MARKT

Neuer Netto-Supermarkt in Altentreptow eröffnet

Nun ist es da, das neue Einkaufszentrum am Standort des alten Käsewerkes an der Bahnhofstraße. Fast drei Jahre hat es gedauert, bis der Umzug aus der Schulstraße vollzogen werden konnte.
Mit einer kleinen Zeremonie eröffnete Patrick Muranko (rechts), Gebietsleiter Expansion bei Netto-Markendiscount, zusamme
Mit einer kleinen Zeremonie eröffnete Patrick Muranko (rechts), Gebietsleiter Expansion bei Netto-Markendiscount, zusammen mit Netto-Verkaufsleiterin Kathrin Sternberg, Marktleiterin Yvonne Dettmann und Bürgermeister Volker Bartl am Dienstag offiziell den neuen Markt. Danilo Vitense
Von den 67 Parkplätzen für die Einkäufer waren bereits am Vormittag fast alle belegt. Pünktlich um 7 Uhr g
Von den 67 Parkplätzen für die Einkäufer waren bereits am Vormittag fast alle belegt. Pünktlich um 7 Uhr gingen Dienstag am neuen Standort in der Bahnhofstraße die Lichter an. Danilo Vitense
Altentreptow.

Aus Sicht von Patrick Muranko, hiesiger Gebietsleiter Expansion bei Netto-Markendiscount, kann der Bau der neuen Filiale in der Bahnhofstraße gut mit einem längeren Hürdenlauf verglichen werden. Denn für ihn und seinen Bautrupp gab es bis zur Vollendung des Projektes eine ganze Reihe an Hindernissen zu überwinden. Von Anfang an hatte der Bau des neuen Netto-Gebäudes auf dem einstigen Molkereigelände mit einigen Unwägbarkeiten zu kämpfen.

Angefangen beim Widerstand aus der Bürgerschaft, auch stand der Denkmalschutz lange im Weg. Nicht zu vergessen der schlechte Untergrund und als i-Tüpfelchen schließlich noch ein Sturmschaden am Dachstuhl. Auch hatte sich sein Arbeitgeber Netto anfangs gesperrt, aus der Schulstraße an den jetzigen Standort zu ziehen.

Es war ein durchaus steiniger Weg, den Muranko in der feierlichen Eröffnung am Dienstag noch einmal kurz Revue passieren ließ. Aber all das sei nun Schnee von gestern. „Hier ist jetzt die Zukunft“, sagte der Netto-Gebietsleiter sichtlich stolz. Vergessen sei, das ursprünglich schon zu Weihnachten geöffnet werden wollte. „Jetzt nehmen wir halt dieses Weihnachten mit“, erwiderte Bürgermeister Volker Bartl, der zusammen mit Bauamtschefin Hendrikje Kmietzyk der kleinen Eröffnungszeremonie beiwohnte. Von Anfang an habe sich die Stadt Altentreptow ja für das Vorhaben eingesetzt. Und deshalb seien sie jetzt froh, dass trotz vieler Hindernisse alles so geklappt hat.

Einheimische sehr zufrieden

„Es sieht nun deutlich besser als vorher aus. Die Außengestaltung passt sehr gut ins Bild und das Umfeld wird auch profitieren“, so Bartl. Er ist überzeugt, dass der Parkplatz in Zukunft immer gut gefüllt sein wird. So wie es bereits am Eröffnungstag der Fall war. Schon kurz nach 7 Uhr am Dienstag hatten einige Neugierige den Weg in die Bahnhofstraße gesucht, um einen ersten Blick in die neue Netto-Filiale zu erhaschen, in der fortan 14 anstatt 9 Angestellte ihrer Arbeit nachgehen. Es ließ dann auch nicht lange auf sich warten, bis alle Stellplätze vergeben waren und die Leute zahlreich in den Laden strömten.

„Schöner, besser, größer“, fasste eine Anwohnerin aus der Westphalstraße ihren Premiere-Rundgang durch die 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche zusammen. „Haben sie gut gemacht, eine Bereicherung für die Stadt“, hieß es von der Altentreptowerin, die sonst immer am alten Standort in der Schulstraße Lebensmittel besorgt hatte. „Heute war Probegucken. Die Neugier hat uns getrieben, denn eigentlich steht erst morgen der Einkauf an“, sagte sie.

Ähnlich viel Lob gab es von Familie Dethloff aus Golchen für Treptows jüngsten Supermarkt. „Kein Vergleich zur Schulstraße“. Sie seien froh, dass er hierher gezogen ist und jetzt weitaus größer daherkommt. Zuvor sei alles viel zu eng gewesen, meinten ebenfalls die Eheleute Lieckfeldt. Deswegen waren die beiden Altentreptower an alter Stelle nur selten anzutreffen. Das solle sich mit den Umzug in die Bahnhofstraße aber ändern.

Unternehmen „Tedi” mit Interesse an Schulstraße

Doch was bedeutet das nun für die Schulstraße? Noch einige Tage sind Netto-Mitarbeiter damit beschäftigt, die alte Filiale zu beräumen, wie Muranko berichtete. Danach sei Schluss mit Netto an diesem Ort.

Der Leerstand wird allerdings nicht lange anhalten, war in Erfahrung zu bringen. Denn das Unternehmen „Tedi“ will sich dort alsbald einmieten. „Der Kontakt wurde bereits aufgenommen“, so Muranko. Der Eigentümer des Hauses in der Schulstraße habe diverse Firmen angesprochen und „Tedi“ Interesse bekundet. In der kommenden Woche soll jetzt ein Gespräch stattfinden und vermutlich erfolgt etwa in einem Vierteljahr der Neubezug, wie es hieß.

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Kommentare (1)

.....alle ohne Maske.....das geht ja gar nicht. :-):-):-)