RADLER UND WANDERER PACKEN AN

Neuer Rastplatz an der Ravensburg in Neubrandenburg

Die Osterwanderung kann kommen: Das Ausflugsziel ist mit einer neuen Sitzgruppe ausgestattet. Weitere Picknickplätze entlang der Grünen Runde sollen ebenfalls noch aufgemöbelt werden.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Mit vereinten Kräften haben die Rad- und Wanderfreunde René Martin, Werner Barnekow, Peter Kirsch und Peter Harbarg (von links) die Sitzgruppe an der Ravensburg aufgebaut.
Mit vereinten Kräften haben die Rad- und Wanderfreunde René Martin, Werner Barnekow, Peter Kirsch und Peter Harbarg (von links) die Sitzgruppe an der Ravensburg aufgebaut.
Neubrandenburg.

Rechtzeitig vor der traditionellen Osterwanderung hat das Ausflugsziel Ravensburg am Rande Neubrandenburgs eine neue Sitzgruppe bekommen. Aus stabilem Kunststoff, mit Unterstützung des städtischen Bauhofs zum Ort des Geschehens transportiert und dort mit Muskelkraft, Augenmaß und Wasserwaage gut eingegraben, ersetzt sie die kläglichen Überreste der einstigen hölzernen Bank, die im Laufe der Jahre durch Wetter und Vandalismus zerstört worden war.

Rad- und Wanderfreunde sorgten dafür, dass der einstige slawische Burgwall an der Grünen Runde – einer 40 Kilometer langen Wanderstrecke rund um Neubrandenburg – „aufgemöbelt“ werden konnte. So hatte die Regionalgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, der ADFC Tollense, aus eigenen Mitgliedsbeiträgen sowie einer 2500-Euro-Spende von der Stiftung der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin die Anschaffung dreier Sitzgruppen finanziert. Damit sollen nach Ostern auch noch Rastplätze am einstigen Standort der Papiermühle im Mühlenholz sowie im Nemerower Holz ausgestattet werden.

Schon vor zwei Jahren war begonnen worden, entlang der Grünen Runde neue Bänke zu platzieren, erinnert Wanderfreunde-Chef Peter Harbarg. Der gegenüber dem natürlicheren Holz anfangs geschmähte Kunststoff hatte sich dabei auf lange Sicht als robuster erwiesen. „Wunsch-Standorte“ für weitere Rastplätze sieht ADFC-Regionalsprecher René Martin indessen noch entlang des Radrundweges um den Tollensesee – zum Beispiel bei Neu Wustrow. „Darüber sollten wir mit dem Landkreis ins Gespräch kommen.“

Die neue Sitzgruppe an der Ravensburg dürfte am Karfreitag, dem 19. April, ihren ersten Besucheransturm erleben. Zum 14. Mal lädt dann der Stadtteiltreff Kultiv, unterstützt vom Regenbogen-Verein sowie Uta Graf vom Mosaik e. V., zu seiner Osterwanderung ins Burgholz. Die beginnt um 13.30 Uhr an der Kreuzung Sponholzer/Ravensburgstraße, kündigen die Organisatoren an.

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Kommentare (1)

ich hoffe es wurden mehrere Sperrmüllplätze eingerichtet. Sonst beschwert sich doch wieder jeder NBler drüber, dass nicht genuch Müllablageplätze an ner öffentlichen Ortschaft eingerichtetet wurden. Kann ja wohl nicht sein, dass man seinen Müll nicht überall abladen darf....zahl schließlich Steuern!!! und Soli und so!!!!!