Thomas Gesswein, seit 2014 Ratsherr, bewirbt sich um das Amt des Neubrandenburger Stadtpräsidenten.
Thomas Gesswein, seit 2014 Ratsherr, bewirbt sich um das Amt des Neubrandenburger Stadtpräsidenten. NK-Archiv
CDU/FDP-Fraktion

Neuer Stadtpräsidenten-Kandidat in Neubrandenburg

Nach der SPD versucht es nun auch die noch kleinere Fraktion von CDU/FDP mit Thomas Gesswein als Kandidaten für das Amt des Neubrandenburger Stadtpräsidenten.
Neubrandenburg

Die Fraktion von CDU/FDP schickt einen eigenen Bewerber ins Rennen um den Posten des Stadtpräsidenten. Nachdem der Vorschlag der SPD-Fraktion für die Wahl des Neubrandenburger Stadtpräsidenten auf der jüngsten Stadtvertretersitzung keine Mehrheit gefunden habe, bleibe diese wichtige Position auch während der Sommerwochen „bedauerlicherweise unbesetzt“, teilte die CDU/FDP-Geschäftsstelle mit. Daher habe sich die CDU/FDP-Fraktion entschlossen, mit einem eigenen Kandidatenvorschlag ihren Beitrag zu leisten, um die Neubrandenburger Stadtpolitik „wieder in ruhiges und konstruktives Fahrwasser“ zu leiten.

Seit 2014 Mitglied der Stadtvertretung

„Wir betrachten die Kandidatur von Thomas Gesswein als ein konstruktives Angebot an die Fraktionen der Stadtvertretung, um schnellstmöglich zur Ordnung zurückzufinden und sich vollumfänglich den drängenden kommunalpolitischen Herausforderungen zu widmen“, sagte Fraktionschef Björn Bromberger. „Das sind wir den Bürgerinnen und Bürgern unserer Heimatstadt schuldig.“ Thomas Gesswein ist 61 Jahre alt und seit 2014 Mitglied der Neubrandenburger Stadtvertretung.

Mehr zum Thema: Neubrandenburg muss weiter ohne Stadtpräsidenten auskommen

Die CDU/FDP-Fraktion hat aktuell sechs Mitglieder und ist zusammen mit der AfD lediglich viertstärkste Kraft in der Stadtvertretung. Nachdem SPD-Kandidat Roman Oppermann bei der Wahl vergangene Woche keine Mehrheit gefunden hatte, wird am 11. August ein neuer Stadtpräsident gewählt. Als stärkste Kraft liegt das Vorschlagsrecht eigentlich bei der Linksfraktion, die bislang keinen Bewerber als möglichen Nachfolger für Dieter Stegemann (CDU) präsentiert hat. Dieser war infolge einer Affäre um bis dato nicht bewiesene Mobbing-Vorwürfe in Richtung Rathausspitze zurückgetreten.

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