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Ärgernisse bei Veranstaltungen

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Neues HKB kränkelt noch ein wenig

Ein weiteres Problem: Die Bühne im HKB-Saal ist zwar erhöht, aber wer einen großen Menschen vor sich hat, muss eventuell mit schlechterer Sicht leben. 
Ein weiteres Problem: Die Bühne im HKB-Saal ist zwar erhöht, aber wer einen großen Menschen vor sich hat, muss eventuell mit schlechterer Sicht leben. 
A. Brauns/Archiv

Direkt vom Auto in der Tiefgarage zur Garderobe des Konzertsaals – das ist gut. Wenn die Tür aufgeht. Das Haus der Kultur und Bildung hat noch manche Startschwierigkeit.

Zwei Monate nach der Eröffnung habe das neue HKB schon noch einige Kinderkrankheiten, räumt Barbara Schimberg ein. Aber das sei bei einer so umfassenden Baumaßnahme sicher nachvollziehbar, meint die Geschäftsführerin des Veranstaltungszentrums Neubrandenburg (VZN). Manche Kinderkrankheiten bemerken nur Mitarbeiter und Veranstalter, manche aber auch die Besucher.

Margret Albrecht zum Beispiel ärgerte sich sehr, als sie vor kurzem zu einem Konzert im HKB war. Vom Parkplatz in der Tiefgarage unterm Markt wollte sie durch die Tür, die von dort direkt zur Garderobe im Untergeschoss führt. Die sei jedoch verschlossen gewesen, so dass sie bei Regenwetter über den ganzen Marktplatz zum HKB-Eingang musste. Die Mitarbeiter hätten als Grund angedeutet, dass es zu wenig Personal gebe, um auch an der Tiefgarage Karten zu kontrollieren. Nach dem Konzert jedoch hätten sich die Türen geöffnet. Das sei wohl ein Schildbürgerstreich, mutmaßt sie.

Keineswegs, so Barbara Schimberg, mit dem Personal habe das nichts zu tun. Bei der besagten Veranstaltung hätten die Schleusen zur Tiefgarage nicht funktioniert „und leider konnten wir es bis heute noch nicht endgültig beheben“, sagt sie. Dass sich die Türen nach dem Konzert öffneten, habe damit zu tun, dass es sogenannte Paniktüren für den Brandschutz seien, die sich von innen immer öffnen müssten. Man arbeite aber daran, das Problem zu beheben