Baugebiet Steep

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Neun Grundstücke noch frei

Banddurchschnitt mit Neuwoges-Chef Frank Benischke (1.v.l.), OB Silvio Witt, Olf Häusler von neu.sw und Dirk Schwabe, Leiter Eigenbetrieb Immobilienmanagement. 
Banddurchschnitt mit Neuwoges-Chef Frank Benischke (1.v.l.), OB Silvio Witt, Olf Häusler von neu.sw und Dirk Schwabe, Leiter Eigenbetrieb Immobilienmanagement.
Mirko Hertrich

Schon mit Ende der Erschließung sind die Baugrundstücke am Steep zu 80 Prozent vergriffen. Der Bauboom in Neubrandenburg hält an.

Die Nachfrage nach Bauland ist in Neubrandenburg weiter groß und lässt auch die Preise steigen. Mit dem symbolischen Durchtrennen des obligatorischen Bandes wurde am Nikolaustag die Erschließung des 3. Bauabschnitts Nord im Baugebiet Steep gefeiert.

Auf einer Fläche von rund 4,1 Hektar sind in den vergangenen rund acht Monaten insgesamt 49 Baugrundstücke für Einfamilienhäuser entstanden. Die Größe der Parzellen liegt dabei zwischen 518 und 1052 Quadratmetern. Der Quadratmeterpreis beläuft sich auf rund 120 Euro. Die Erschließung erfolgte durch die Neuwoges, die dafür das Areal von der Stadt und in Teilen von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben hat. Mit der Fertigstellung dieses Abschnittes hat das städtische Tochterunternehmen seit 2014 im Wohngebiet „Am Steep“ über 80 Grundstücke für Einfamilienhäuser erschlossen.

Wie Neuwoges-Chef Frank Benischke dem Nordkurier sagte, ist die Nachfrage nach Baugrund in Neubrandenburg ungebrochen. Von den Grundstücken seien 40 bereits veräußert, bei den restlichen neun rechnet der Manager damit, dass sie bis zum Frühjahr einen Käufer gefunden haben. Um der großen Nachfrage Rechnung zu tragen, will die Neuwoges auch „gerne weiter bauen“ und etwa den 4. Bauabschnitt erschließen. Die entsprechenden Gespräche mit der BImA liefen, betonte Benischke. Er hofft auf erste Ergebnisse im Sommer. „Wir wollen kaufen, die wollen verkaufen, aber es dauert halt.“

Mit Blick auf die im Vergleich zum Umland höheren Quadratmeterpreise verwies Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) in seiner Eröffnungsrede darauf, dass der neue Bauabschnitt nahe am Stadtzentrum liege, eine gute ÖPNV-Anbindung habe und auch das Bethanien-Center nicht weit entfernt sei. Dies sei etwas anderes, als „wenn man auf der grünen Wiese baut“. Die Erschließung des Bauabschnitts sei auch ein „wichtiger Schritt“ auf dem Weg zur Wiedererreichung der Marke von 70 000 Einwohnern in Neubrandenburg, die der OB jüngst als eines seiner Ziele ausgegeben hat.

Benischke verwies darauf, dass die Neuwoges bewusst eine bauträgerfreie Erschließung gewählt habe. Den neuen Eigentümern bleibe damit unter anderem die Grunderwerbssteuer aufs Haus erspart. Vor dem Erschließungsstart hatte es an dem Standort umfangreiche archäologische Grabungen gegeben. Dabei kam zutage, dass das Areal am Steep schon vor 3000 Jahren von Menschen besiedelt war.

Kommentare (2)

ist die asoziale Ader der künftigen Anwohner, welche mit ihren Karren einfach mal den Geh-/Radweg nach Fünfeichen rauf komplett blockiert haben.

eines Teils der künftigen Anwohner, ein paar hatten auch den Anstand sich auf die grüne Wiese zu stellen.