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Noch kein Konzept für Begegnungsstätte

In den Räumen in der Friedländer Straße treffen sich unter anderem regelmäßig die Seniortrainer und tauschen sich aus.
In den Räumen in der Friedländer Straße treffen sich unter anderem regelmäßig die Seniortrainer und tauschen sich aus.
Anke Brauns/Archiv

Die Tage für das Seniorenbüro in der Friedländer Straße sind gezählt. Wenn nicht bald ein Konzept vorliegt.

Man habe kein Konzept vorliegen, so gebe es auch nichts, brachte es der Chef der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft, Frank Benischke, in einer Gesprächsrunde auf den Punkt.  Damit könnte es eng werden für das Kontakteck und das Seniorenbüro in der Friedländer Straße.

Bis Sonnabend bleibt den Verantwortlichen noch Zeit ein Konzept vorzulegen. Danach soll entschieden werden, ob die Kündigungen der beiden Räume in der Friedländer Straße fallen gelassen wird. Falls nicht, bedeutet es das Aus für das Seniorenbüro an dieser Stelle.

Diese Befürchtung hatten viele Besucher der Gesprächsrunde in der Begegnungsstätte. „Uns gibt es nur einmal in dieser Stadt“, sagte Dagmar Beckmann. Sie bezog sich auf die nicht verstummen wollenden Gerüchte, dass die Diakonie Stargard Interesse an den Räumen hat. An den Gerüchten sei nichts dran, beteuerte Frank Benischke.  Man wolle auf alle Fälle in der Friedländer Straße eine Begegnungsstätte erhalten. Bislang sei die Gesellschaft  mit nur einem Träger im Gespräch. Das sei das Seniorenbüro.

Es gehe um das inhaltliche Konzept. Natürlich müsse der Verein auch nachweisen, dass er in der Lage ist, alles zu finanzieren. Bislang trage die Stargarder Diakonie jedoch noch die Hälfte der Kosten für das Kontakteck. Deren Rückzug habe ihn dazu gebracht, die Räume zu kündigen.