Das Altenpflege-Unternehmen „Pro-persona Care“ aus Altentreptow plant schon länger einen modernen Neubau in d
Das Altenpflege-Unternehmen „Pro-persona Care“ aus Altentreptow plant schon länger einen modernen Neubau in der Friedenstraße. Doch die Bauarbeiten haben immer noch nicht begonnen, obwohl das Gebäude ursprünglich noch in diesem Jahr fertig werden sollte. Tobias Holtz
Millionenprojekt

Noch keine Spur von mega-moderner Senioren-Wohnanlage

In Altentreptow sollte bis Ende dieses Jahres eins der modernsten Senioren-Heime in MV entstehen, doch die Bauarbeiten haben noch nicht einmal begonnen.
Altentreptow

Bis Ende 2022 sollte die moderne Senioren-Wohnanlage des Unternehmens Pro-Persona Care fertig sein. Doch bisher ist von einem neuen Anbau, der in der Friedenstraße entstehen soll, nichts zu sehen. Offenbar stehen sowohl die Inflation als auch die Lieferschwierigkeiten bei den Materialien in der Baubranche dem Projekt im Weg.

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„Wir wissen im Moment überhaupt nicht, wie es weiter geht“, so Gerd Bekel, Geschäftsführer von Pro-Persona Care. Mehr könne er zum Bauvorhaben derzeit nicht sagen, betont er. Die Umsetzung des Wohnhauses fällt zudem nicht gerade günstig aus. Immerhin kostet das Gebäude etwa vier Millionen Euro. Schon im vergangenen Sommer stand jedoch fest, dass wegen der steigenden Preise in der Baubranche, noch eine weitere Million oben drauf kommen wird.

Eins der modernsten Senioren-Heime in MV

Doch das Senioren-Heim soll mit seinen 52 Plätzen kein gewöhnliches, sondern eines der modernsten in MV werden. Demnach sind für das Projekt mit dem Namen „Altenbau Generation 5(+)“ voll ausgestattete Einzel-Appartments mit Küche und barrierefreiem Bad geplant sowie eine fortgeschrittene Digitalisierung, die schon jetzt ein wichtiges Thema in den Einrichtungen ist. Bei dem Projekt richtet man sich vor allem nach dem Prinzip „Leben in Privatheit, in Gemeinschaft und in der Öffentlichkeit“.

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Das bedeutet nach Angaben von Gerd Bekel unter anderem, dass viele Senioren in einigen Pflegeeinrichtungen ein abgeschottetes Leben führen, was sie in der neuen Anlage aber nicht müssen. So wollen die Geschäftsführer vor allem die Öffentlichkeit mit ins Boot holen. Der Plan ist, dass Menschen aus der Region die Möglichkeit haben sollen, die Senioren-Wohnanlage aktiv mitzugestalten. Wann damit begonnen werden kann ist den Umständen entsprechend jedoch nicht voraussehbar.

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