Unsere Themenseiten

:

Noch mehr Störche in der Viertorestadt

Ein Storchenpaar über dem Alten Schlachthof. Jahrelang galt das Bauwerk verwaist.
Ein Storchenpaar über dem Alten Schlachthof. Jahrelang galt das Bauwerk verwaist.
Günter Rühs

Von wegen storchenfreies Neubrandenburg. Im Westen der Stadt ziehen Adebare jetzt sogar Junge groß.

Nach Jahren der Abstinenz finden Storchenpaare offenkundig an Neubrandenburg wieder Gefallen. Nicht nur, dass sich bereits vor Wochen Weißstörche auf einem Schornstein in Fritscheshof niedergelassen haben, nun sind Exemplare der für reichen Kindersegen stehenden Vögel sogar ganz dicht an das Stadtzentrum heran gerückt. Auf einem Schornstein mitten im Gelände des Alten Schlachthofes zieht jetzt ein Storchenpaar sogar Junge groß.

Auch Naturschützer wird die Nachricht entzücken. Der Chef der Nabu-Ortsgruppe in Neubrandenburg, Gunter Panner freute sich schon diebisch, als er vor Wochen vom Nordkurier erfährt, dass sich in Fritscheshof ein Storchenpaar niedergelassen hat. „Wohl das einzige in Neubrandenburg“, war der Naturschützer überrascht. Aber da hatte er sich geirrt. Den Irrtum allerdings wird der Mann verschmerzen können.